1. FC Köln feuert Trainer Kwasniok – kann Assistent Wagner die Wende schaffen?
Sebastian Huber1. FC Köln feuert Trainer Kwasniok – kann Assistent Wagner die Wende schaffen?
1. FC Köln entlässt Cheftrainer Lukas Kwasniok nach Serie schwacher Ergebnisse in der Bundesliga
Der Verein liegt mit 26 Punkten aus 27 Spielen auf Platz 15 – nur zwei Zähler vor dem Relegationsplatz. Trotz früherer Erfolge zwingen die jüngsten Leistungen zu einem Führungswechsel.
Kwasnioks Abgang kommt zu einem kritischen Zeitpunkt: Vor dem Team liegen entscheidende Sechs-Punkte-Derbys, darunter das Duell gegen den FC St. Pauli am 30. Spieltag. Unter seiner Leitung hatte Köln den Abstieg bisher vermieden, doch defensive Schwächen – 44 Gegentore – belasteten die Saison. Stürmer Said El Mala sorgte mit acht Treffern für etwas Offensivkraft, doch die Ergebnisse blieben unbeständig.
Sein bisheriger Assistent René Wagner übernimmt nun das Traineramt. Doch der erfahrene Fußball-Experte Peter Neururer hinterfragte die Entscheidung und deutete an, dass interne Probleme eine Rolle gespielt haben könnten. Zudem äußerte er Skepsis gegenüber Wagners Beförderung: Als Teil von Kwasnioks Stab hätte er die Leistungen früher mitprägen können.
Neururer warnte, dass Köln bei zwei Niederlagen unter Wagner ein "Wunder" bräuchte, um die Klasse zu halten. Zwar gilt Friedhelm Funkel als aussichtsreicher Kandidat für den Posten, doch ein Wechsel jetzt erscheint unrealistisch. Neururer wünschte dem Verein abschließend viel Glück im Abstiegskampf.
Die Mannschaft steht nun vor einem harten Kampf um den Bundesliga-Erhalt, mit entscheidenden Partien in den kommenden Wochen. Wagners erste Aufgabe wird sein, die Abwehr zu stabilisieren und dringend benötigte Punkte zu holen. Die Ergebnisse der nächsten Spiele könnten darüber entscheiden, ob Köln den Abstieg noch abwendet – oder in einen letzten Kampf um den Klassenerhalt gerät.






