47 Raserdelikte an einem Morgen: Polizei in Evingsen schlägt Alarm
Polizei in Evingsen registriert 47 Raserdelikte an einem Morgen
An einem Mittwochvormittag hat die Polizei in Evingsen entlang der Ihmerter Straße 47 Geschwindigkeitsverstöße geahndet. Die Kontrollen fanden zwischen 8:35 und 12:15 Uhr statt, wobei ein Fahrer in einer 30er-Zone mit 85 km/h gemessen wurde. Die Behörden warnen weiterhin, dass überhöhte Geschwindigkeit eine der Hauptursachen für schwere und tödliche Unfälle bleibt.
Während der Aktion setzten die Beamten einen einseitigen Sensor (ESO) ein, um 602 Fahrzeuge zu überwachen. Acht Autofahrer müssen nun mit einem Fahrverbot rechnen, da sie besonders schwer gegen die Vorschriften verstoßen hatten. Der schlimmste Übeltäter, der mehr als doppelt so schnell wie erlaubt unterwegs war, muss mindestens 560 Euro an Bußgeldern und Gebühren zahlen, erhält zwei Punkte in Flensburg und verliert seinen Führerschein für zwei Monate.
70 weitere Fahrer erhalten einen Bußgeldbescheid, der mit einem Punkt in der Verkehrssünderkartei und einer Bearbeitungsgebühr verbunden ist. Weitere 80 Autofahrer müssen mit Verwarnungsgeldern in Höhe von 30 oder 50 Euro rechnen. Die Polizei führt solche Kontrollen regelmäßig auf Unfallschwerpunktstrecken durch – mit mobilen Radargeräten, verstärkten Streifen und stationären Kameras, um die Verkehrssicherheit zu erhöhen.
Herbstliche Bedingungen wie nasse Fahrbahnen und schlechte Sicht können selbst erlaubte Geschwindigkeiten gefährlich machen. Die Behörden appellieren an die Fahrer, ihr Tempo den Verhältnissen anzupassen und stets aufmerksam zu bleiben. Die Pressestelle der Kreispolizeibehörde Märkischer Kreis steht für Medienanfragen zur Verfügung.
Die verschärften Kontrollen unterstreichen die anhaltenden Bemühungen, geschwindigkeitsbedingte Unfälle zu reduzieren. Je nach Schwere des Verstoßes müssen die Verkehrssünder mit Bußgeldern, Punkten oder Fahrverboten rechnen. Die Polizei betont erneut, wie wichtig Vorsicht ist – besonders jetzt, wo das herbstliche Wetter die Straßenverhältnisse zusätzlich verschlechtert.






