Alexianer übernehmen Kplus-Gruppe und stärken Position im Gesundheitswesen
Marie WolfAlexianer übernehmen Kplus-Gruppe und stärken Position im Gesundheitswesen
Die Alexianer, ein traditionsreicher Träger in Gesundheit und Sozialwesen, baut ihre Präsenz aus. Am 1. Februar 2024 übernimmt das Unternehmen große Teile der Kplus-Gruppe sowie deren Tochtergesellschaften. Dieser Schritt markiert einen bedeutenden Wachstumsschub für die Organisation.
Seit über 800 Jahren engagieren sich die Alexianer für Menschen mit Behinderungen, Kranke und ältere Menschen. Mittlerweile ist die Einrichtung in sechs Bundesländern aktiv und betreibt Kliniken, Senioreneinrichtungen, ambulante Dienste sowie Angebote der Jugendhilfe. Mit mehr als 30.000 Beschäftigten zählt sie zu den größten konfessionellen Trägern der Branche.
Durch die Übernahme wechseln rund 1.300 Mitarbeiter der Kplus-Gruppe zu den Alexianern. Dazu gehören das St.-Remigius-Krankenhaus in Leverkusen-Opladen, dessen Medizinisches Versorgungszentrum sowie Senioreneinrichtungen in Düsseldorf, Solingen, Leverkusen und Monheim. Das St.-Remigius-Krankenhaus wird in das Alexianer-Netzwerk Rheinland eingegliedert und steht künftig unter der Leitung von Benjamin M. Koch.
Zudem erwirbt die Organisation einen 30-Prozent-Anteil am Katholischen Bildungszentrum Haan. Das Bundeskartellamt und das Bistum Münster haben den Deal bereits genehmigt. Die Übernahme unterstreicht das Vertrauen der Alexianer in die Einrichtungen und Mitarbeiter der Kplus-Gruppe.
Die Akquisition festigt die Position der Alexianer im Gesundheits- und Sozialbereich. Sie erweitert das bestehende Netzwerk um neue Standorte und Fachkräfte. Die Organisation setzt ihren Expansionskurs in ganz Deutschland fort.






