16 April 2026, 12:05

Alfred-Fischer-Halle in Hamm-Heessen schließt als Notunterkunft am 1. Oktober

Plakat Ankündigung von Gebührenbefreiungen für über 1.000 Coursera-Kurse für Flüchtlinge mit mehreren Personen im Hintergrund.

Alfred-Fischer-Halle in Hamm-Heessen schließt als Notunterkunft am 1. Oktober

Alfred-Fischer-Halle in Hamm-Heessen stellt am 1. Oktober Betrieb als Notunterkunft ein

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Die Alfred-Fischer-Halle in Hamm-Heessen wird ab dem 1. Oktober nicht mehr als vorübergehende Flüchtlingsunterkunft dienen. Die Bezirksregierung Arnsberg bestätigte die Schließung und verwies auf das Auslaufen des Mietvertrags Ende September. Die rund 150 derzeit dort untergebrachten Bewohnerinnen und Bewohner werden in andere landeseigene Einrichtungen verlegt.

Die Halle war im November 2023 als Notquartier in Betrieb genommen worden. Bei voller Auslastung bot sie Platz für bis zu 400 Menschen, in letzter Zeit lebten dort jedoch etwa 150 Personen. Das Land Nordrhein-Westfalen hatte zuvor zugesagt, während der Nutzung der Halle keine weiteren Geflüchteten nach Hamm zu verlegen.

Nach dem Auszug der Bewohner soll das Gebäude saniert werden. Die Stadt Hamm plant, es wieder zu einer hochwertigen Veranstaltungslocation umzugestalten und damit seinen ursprünglichen Zweck zurückzugewinnen. Die Verantwortlichen betonten, dass Hamm weiterhin über ausreichend Kapazitäten verfüge, um bedürftigen Menschen würdevollen und sozial akzeptablen Wohnraum zu bieten.

Durch die Schließung werden rund 240 Plätze in Gemeinschaftsunterkünften in Hamm frei. Diese bleiben für künftige Unterbringungen von Geflüchteten bei Bedarf verfügbar.

Mit dem Ende des Mietvertrags konzentriert sich die Stadt nun auf die Umgestaltung der Halle für Veranstaltungen. Die 150 umzusiedelnden Bewohner werden vor Beginn der Arbeiten in alternative Landeseinrichtungen verlegt. Die Verwaltung Hamms versichert, dass der Übergang die Wohnstandards der Betroffenen nicht beeinträchtigen werde.

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