04 April 2026, 10:04

Architektur-Studium in Wuppertal droht das Aus – Universität kämpft um Rettung

Schwarze-wei├če Architekturdarstellung eines mehrfenstrigen Schulgeb├Ąudes mit detaillierten Grundr├Ąumen und Textanmerkungen auf Papier.

Architektur-Studium in Wuppertal droht das Aus – Universität kämpft um Rettung

Bergische Universität Wuppertal könnte Architektur-Studiengang aus finanziellen Gründen schließen

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Die Bergische Universität Wuppertal erwägt die Schließung ihres Architektur-Studiengangs wegen fehlender Mittel. Bereits ab dem nächsten Jahr könnten keine neuen Studierenden mehr aufgenommen werden. Aktuell sind über 300 Studierende eingeschrieben, doch die Zukunft des Fachbereichs bleibt ungewiss.

Die Universität warnt, dass sinkende Landeszuschüsse ab 2026 die Einstellung des Studiengangs erzwingen könnten. Falls die Pläne umgesetzt werden, würde ab dem kommenden akademischen Jahr kein Nachwuchs mehr immatrikuliert. Bereits Immatrikulierte – einschließlich der neuen Erstsemester in diesem Winter – könnten ihr Studium jedoch regulär abschließen.

Bis 2033 werden acht der elf Professuren der Fakultät unbesetzt sein. Prof. Christoph Grafe, Dekan des Studiengangs, geht davon aus, dass die vakanten Stellen letztlich zur Schließung führen werden. Trotz dieser Aussichten genießt der vergleichsweise kleine Studiengang einen exzellenten Ruf in Forschung und Lehre.

Die Nachfrage nach Lehrpersonal bleibt hoch: Für eine einzige ausgeschriebene Professur im nächsten Jahr gingen über 80 Bewerbungen ein. Ohne ausreichende Finanzierung könnte die Universität den Studiengang langfristig jedoch nicht aufrechterhalten.

Die Zukunft des Architektur-Studiengangs hängt nun von künftigen Förderentscheidungen ab. Aktuelle Studierende werden ihr Studium abschließen können, doch neue Bewerber könnten abgewiesen werden. Die Universität muss nun entscheiden, ob der Studiengang über 2026 hinaus fortgeführt wird.

Quelle