14 April 2026, 00:10

ARD setzt auf Gaming: Neues Netzwerk soll junge Zielgruppen gewinnen

Eine historische Illustration, die Menschen beim Spiel mit einem Hund zeigt, begleitet von dem Text "The Gamester Bes-T or a New Way to Win Money."

ARD setzt auf Gaming: Neues Netzwerk soll junge Zielgruppen gewinnen

Die ARD startet Initiative zur Stärkung ihrer Präsenz in der Gaming-Welt

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Der öffentliche Rundfunk will mit dem Vorhaben jüngere Zielgruppen erreichen und sein digitales Angebot ausbauen. Da in Deutschland fast 50 Millionen Menschen regelmäßig Videospiele spielen, sieht die ARD darin ein zentrales Wachstumsfeld.

Das neu gegründete ARD-Games-Netzwerk bündelt Gaming-Projekte verschiedener Sender. Statt die Steuerung zu zentralisieren, bleiben die einzelnen Anstalten für ihre eigenen Initiativen verantwortlich. Ziel des Netzwerks ist es, die Zusammenarbeit zu verbessern und die Reichweite der ARD-Gaming-Inhalte zu erhöhen.

ARD-Intendant Kai Gniffke betonte die Bedeutung digitaler Spiele für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk. Sie böten die Chance, neue Zuschauer zu gewinnen und bestehende zu binden. Die Gaming-Community in Deutschland ist vielfältig: Männer und Frauen sind etwa gleich stark vertreten, das Durchschnittsalter liegt bei rund 38 Jahren.

Das Netzwerk wird in vier Hauptbereichen aktiv sein: Strategie, Community, Kultur und Wachstum. Durch die Bündelung ihrer Gaming-Aktivitäten strebt die ARD eine stärkere Position in der Branche an. Langfristig plant der Sender auch, eigene Computerspiele zu entwickeln.

Das ARD-Games-Netzwerk markiert einen Wandel im Umgang des Senders mit digitaler Unterhaltung. Mit dem Fokus auf Gaming will die ARD jüngere Zielgruppen ansprechen und neue Inhaltsformate erkunden. Die Initiative spiegelt die wachsende Bedeutung von Videospielen für Medien und gesellschaftliche Teilhabe wider.

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