18 March 2026, 16:04

ARN feuert Kyle Sandilands nach hitzigem Live-Streit mit Jackie O

Zwei Personen in einer hitzigen Diskussion, eine Person hebt den Arm und die andere hat eine abwehrende Haltung, mit der Überschrift "Die Schlacht um das Urheberrecht" darüber auf einem sternenklaren blauen Hintergrund.

ARN feuert Kyle Sandilands nach hitzigem Live-Streit mit Jackie O

Kyle Sandilands' Millionenvertrag mit ARN wurde nach einem hitzigen Live-Streit mit Co-Moderatorin Jackie O gekündigt. Der Radioriese bestätigte die Entscheidung am Mittwochmorgen und beendete damit einen wochenlangen Konflikt, der im Februar begonnen hatte.

Die Folgen spalten die öffentliche Meinung: Einige verteidigen Sandilands als Opfer von Zensur, andere stellen sich hinter Jackie O – mit Boykottaufrufen und einer Social-Media-Kampagne als Folge.

Der Streit eskalierte am 20. Februar 2026, als Sandilands während einer Live-Sendung Jackies Verhalten scharf kritisierte. ARN wertete seine Äußerungen als Vertragsverstoß und setzte ihn umgehend aus. Im Zuge der Auseinandersetzung wurde auch Jackie O später entlassen.

ARN räumte Sandilands 14 Tage ein, um auf die Vorwürfe zu reagieren; eine endgültige Entscheidung sollte ursprünglich am Dienstag fallen. Doch der Sender kündigte den Vertrag vorzeitig – trotz Sandilands' wiederholter Beteuerungen, nichts falsch gemacht zu haben. Der Moderator, der sich im zweiten Jahr eines Zehnjahresvertrags über 200 Millionen Dollar befindet, kündigte an, die Kündigung gerichtlich anzufechten.

Die öffentliche Reaktion fällt gespalten aus: Große Medien wie der "Sydney Morning Herald" kritisierten ARNs Vorgehen als überzogen und warfen dem Sender vor, die Meinungsfreiheit einzuschränken. Gleichzeitig formierte sich unter dem Hashtag #StandWithJackieO eine Welle der Solidarität mit Jackie O, die bis zum 18. März zu Sponsorenboykotten gegen ARN führte.

Sandilands beharrt darauf, sich kein Fehlverhalten zuschulden kommen zu lassen, und verteidigt sein Handeln seit Beginn des Konflikts. Die Kündigung ebnet nun den Weg für einen Rechtsstreit um seinen 100-Millionen-Dollar-Vertrag.

Damit endet – zumindest vorerst – Sandilands' langjährige Zusammenarbeit mit ARN. Mit anstehenden Gerichtsverfahren steht dem Sender und dem Moderator ein Streit über die Vertragsbedingungen bevor.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Der Vorfall hinterlässt zudem Spuren in der australischen Radiolandschaft: Er polarisiert Hörer:innen und entfacht Debatten über Arbeitsplatzverhalten, Meinungsfreiheit und unternehmerische Verantwortung.

Quelle