13 April 2026, 16:04

Arnsberg und Meschede gründen mobile Jugendkunstschule für die Region

Schwarze und weiße Zeichnung von Kindern in einem Klassenzimmer mit einem Blatt Papier in der Mitte.

Arnsberg und Meschede gründen mobile Jugendkunstschule für die Region

Arnsberg und Meschede starten gemeinsame Jugendkunstschule zur Stärkung der kulturellen Bildung in der Region

Die Städte Arnsberg und Meschede führen eine gemeinsame Jugendkunstschule ein, um das kulturelle Bildungsangebot in der Region auszubauen. Das auf drei Jahre angelegte Projekt wird vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert und erhält zusätzliche Unterstützung durch lokale Kulturvereine. Statt an einem festen Standort bringt die Initiative Kunst direkt in die Gemeinden – mithilfe mobiler Einheiten, den sogenannten KUMOs.

Die neue Jugendkunstschule wird ohne zentrales Gebäude arbeiten. Stattdessen kommen in Arnsberg und Meschede jeweils vier dieser mobilen Kunstwerkstätten (KUMOs) zum Einsatz. Schulen, Gemeinschaftszentren oder andere Gruppen können sie anfordern, um vor Ort kreative Workshops durchzuführen.

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Die Projektleitung liegt bei Kirsten Minkel (Arnsberg) und Anne Wiegel (Meschede). Ihr Ziel ist es, ein gemeinsames Konzept für kulturelle Bildung nach den Standards einer Jugendkunstschule zu entwickeln. Die ersten Workshops mit insgesamt 30 Stunden Programm sollen 2025 starten, sobald ein detailliertes pädagogisches Konzept vorliegt.

Beate Herrmann, Leiterin der Jugendkunstschule kunsthaus alte muhle e. V. in Schmallenberg, begleitet die Gründungsphase. Sie wird Künstler:innen, Schulen und Jugendeinrichtungen in Arnsberg, Meschede und Sundern besuchen, um mögliche Teilnehmende zu gewinnen. Der Fokus liegt auf außerschulischen Angeboten, bei denen lokale Künstler:innen und Kulturvermittler:innen die Programmgestaltung und -durchführung übernehmen.

Die Finanzierung erfolgt über das Regionale Kulturprogramm NRW, wobei Arnsberg und Meschede etwa ein Drittel der Kosten selbst tragen. Weitere Unterstützung kommt vom Förderkreis Kunst und Kultur Kloster Wedinghausen e. V.

Mit dem dezentralen Ansatz schafft die Jugendkunstschule kulturelle Bildungsmöglichkeiten für Kinder und Jugendliche in der gesamten Region. Durch die Vernetzung lokaler Künstler:innen und den Einsatz mobiler Studios soll kreative Bildung niedrigschwelliger zugänglich werden. Die ersten Workshops sind für 2025 geplant, sobald die Vorbereitungsphase abgeschlossen ist.

Quelle