20 June 2026, 08:02

Bärbel Bas fordert Digitalsteuer für KI-Unternehmen zur Finanzierung öffentlicher Leistungen

Bass fordert digitale Steuer

Bärbel Bas fordert Digitalsteuer für KI-Unternehmen zur Finanzierung öffentlicher Leistungen

Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas hat eine Digitalsteuer vorgeschlagen, um die Finanzierung öffentlicher Dienstleistungen zu unterstützen. Dabei verwies sie auf den wachsenden Einfluss Künstlicher Intelligenz (KI) auf den Arbeitsmarkt und die damit verbundenen wirtschaftlichen Folgen.

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In einer aktuellen Diskussion warnte Bas, dass KI alle Bereiche des Arbeitsmarktes verändern werde. Einige Jobs würden unweigerlich verschwinden, da Automatisierung und KI-Technologien voranschreiten, so die Ministerin.

Gleichzeitig betonte sie jedoch, dass bestimmte Berufe – insbesondere im Handwerk – stabil bleiben würden. Tätigkeiten wie das Installieren von Heizungsanlagen könnten etwa nicht von KI übernommen werden, erklärte Bas. Solche Ausbildungswege böten jungen Menschen daher eine sichere Perspektive.

Die Ministerin stellte zudem die Frage, wie Unternehmen, die von KI profitieren, stärker zur Staatsfinanzierung beitragen könnten. Eine Digitalsteuer könne ein Weg sein, um sicherzustellen, dass diese Firmen ihren Anteil an der Finanzierung öffentlicher Leistungen tragen.

Mit dem Vorschlag will Bas die durch KI ausgelösten wirtschaftlichen Verschiebungen abfedern. Gleichzeitig soll die Finanzierung öffentlicher Dienstleistungen gesichert werden – vor dem Hintergrund eines sich wandelnden Arbeitsmarktes. Bas unterstrich, wie wichtig Lösungen seien, die technologischen Fortschritt mit sozialer Stabilität in Einklang bringen.

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