Leverkusen: Keine Rückkehr für Brandt - Havertz bleibt Thema - Bayer Leverkusen schließt Julian Brandts Rückkehr definitiv aus
Bayer Leverkusen beendet Spekulationen über Rückkehr von Julian Brandt
Bayer Leverkusen hat Gerüchte über eine mögliche Rückkehr von Julian Brandt eine Absage erteilt. Der Mittelfeldspieler, der den Verein 2019 in Richtung Borussia Dortmund verließ, wird den BVB in diesem Sommer ablösfrei verlassen. Sportdirektor Simon Rolfes machte deutlich, dass ein Comeback nicht infrage kommt.
Brandt war 2014 erstmals zu Leverkusen gewechselt, bevor er über Wolfsburg schließlich nach Dortmund ging. Sein Abschied aus Leverkusen 2019 stand im Zusammenhang mit Zweifeln an der Wettbewerbsfähigkeit des Clubs im Kampf um große Titel – zumindest wurde dies damals berichtet. Rolfes erinnerte an diese Bedenken, betonte jedoch, dass die aktuelle Mannschaft seitdem ihre Stärke unter Beweis gestellt habe.
Trotz des Interesses von Vereinspräsident Fernando Carro schloss Rolfes eine Rückkehr Brandts kategorisch aus. Der Sportdirektor äußerte sich auch grundsätzlich skeptisch darüber, ehemalige Spieler zurückzuholen. Als Ausnahmen nannte er lediglich Kai Havertz und Florian Wirtz – und deutete an, dass Havertz frühestens in zwei oder mehr Jahren eine Option sein könnte.
Havertz bezeichnete Rolfes als "besonderes Talent" und ließ die Tür für künftige Gespräche offen. Wirtz hingegen ist nach seiner Rückkehr von einer Leihe fest in die Mannschaft integriert. Brandt jedoch wird nicht in ihre Fußstapfen treten und in die BayArena zurückkehren.
Während Brandts nächste Station noch ungewiss ist, konzentriert sich Leverkusen auf den aktuellen Kader und mögliche langfristige Rückkehrer wie Havertz. Die Linie des Clubs gegenüber ehemaligen Spielern bleibt streng – mit nur seltenen Ausnahmen.