Bergisch Gladbach hat jetzt die höchsten Müllgebühren Deutschlands – und die Wut wächst
Marie WolfBergisch Gladbach hat jetzt die höchsten Müllgebühren Deutschlands – und die Wut wächst
Die Abfallgebühren in Bergisch Gladbach sind erneut gestiegen und stoßen bei örtlichen Immobilienbesitzern auf scharfe Kritik. Die Erhöhung, die zum 1. Januar 2026 in Kraft trat, macht die Stadt zur teuersten unter den 100 größten deutschen Städten. Die Einwohner zahlen nun fast das Dreifache im Vergleich zur günstigsten vergleichbaren Kommune.
Der Haus- und Grundbesitzerverein Rhein-Berg e.V. hat sich öffentlich gegen die jüngste Gebührenerhöhung ausgesprochen. Der Verband argumentiert, dass solche hohen Kosten keineswegs unvermeidbar seien, und verweist auf die großen Unterschiede bei Effizienz und Preisgestaltung in der kommunalen Abfallwirtschaft Deutschlands. Bergisch Gladbach ist die einzige Großstadt, in der die Müllgebühren Haushalte spürbar finanziell belasten.
Die Vereinigung fordert nun den Stadtrat und die Verwaltung auf, eine umfassende Prüfung aller Kostenstrukturen durchzuführen. Ziel ist es, mögliche Einsparungen zu identifizieren und konkrete Maßnahmen zu entwickeln, um die finanzielle Belastung der Gebührenzahler zu verringern.
Der Appell kommt zu einem Zeitpunkt, an dem die Bürger mit den höchsten Abfallgebühren des Landes konfrontiert sind. Haus & Grund Rhein-Berg e.V. erwartet von den lokalen Behörden klare Vorschläge zur Kostensenkung. Der Verband besteht darauf, dass eine detaillierte Analyse der erste Schritt zu faireren Gebühren sei.






