17 June 2026, 19:42

Bergisch Gladbach startet Bauoffensive gegen akuten Wohnungsmangel

Bauturbo ebnet den Weg für große Projekte

Bergisch Gladbach startet Bauoffensive gegen akuten Wohnungsmangel

Bergisch Gladbach geht mit Bauprojekten gegen Wohnungsmangel vor

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Die Stadt Bergisch Gladbach bekämpft den Wohnraummangel mit einer Reihe neuer Bauvorhaben. Dank beschleunigter Bauvorschriften, bekannt als „Bauturbo“, konnten mehrere lang blockierte Projekte wiederbelebt werden. Dazu zählen Erweiterungen und Neubauten, die das Wohnungsangebot im gesamten Stadtgebiet erhöhen sollen.

Die Stadtverwaltung hat die Erweiterung des Kalköfen Carrée gebilligt. Mit diesem Vorhaben soll eine brachliegende Innenstadtfläche aktiviert und so der Wohnungsengpass gemildert werden. Ein weiteres zentrales Projekt betrifft das Schloss Center an der Schlossstraße, wo die BIG Bensberg GmbH 59 altersgerechte Wohnungen errichten will. Das bestehende Parkdeck wird abgerissen, stattdessen entstehen drei neue Geschosse auf der vorhandenen Basis. Die Stadt sieht darin einen praktischen Schritt zur Nachverdichtung und zur Erfüllung der Wohnraumziele.

An der Paffrather Straße entsteht auf dem Gelände der ehemaligen Cox-Industrieanlage ein neues Wohngebäude mit 19 Wohnungen und sieben Einzelgaragen. Parallel läuft eine informelle Anfrage für ein Gebäude mit acht Wohneinheiten an der Kreuzung Im Pippelstein und Lachsweg im Stadtteil Lustheide.

Das zuvor blockierte Projekt an der Rommerscheider Straße kann nun realisiert werden, nachdem Grundstückseigentümer sich jahrelang geweigert hatten, Land für eine neue Zufahrtsstraße zu verkaufen. Der Bauturbo ermöglicht nun eine direkte Garageneinfahrt von der Straße aus, wodurch frühere Hindernisse umgangen werden. Zudem ist am Beginn der Rommerscheider Straße, an der Einmündung zur Odenthaler Straße, ein zweigeschossiges Gebäude mit zwei dreigeschossigen Wohnblöcken und einer Tiefgarage geplant.

Durch den Bauturbo konnten mehrere Großprojekte nach jahrelangen Verzögerungen vorankommen. Die Vorhaben sollen den Wohnungsmangel lindern, indem brachliegende Flächen genutzt und bestehende Gebäude erweitert werden. Die neuen Regelungen haben zuvor undurchführbare Projekte wieder machbar gemacht.

Quelle