12 April 2026, 08:04

Betrüger locken 55-Jährigen mit Fake-Kryptoanlagen in die Falle

Plakat mit Text und Logo, das versteckte Gebühren in Rechnungen als Kostenfaktor für Familien benennt.

Betrüger locken 55-Jährigen mit Fake-Kryptoanlagen in die Falle

Ein 55-jähriger Mann aus Ibbenbüren hat Tausende Euro an Betrüger verloren, die mit gefälschten Anlagegeschäften lockten. Der Vorfall begann, nachdem er auf eine Werbeanzeige für Kryptowährungsinvestitionen in den sozialen Medien reagiert hatte. Die Polizei warnt nun vor ähnlichen Maschen und rät zur Vorsicht.

Das Opfer war zunächst auf eine Online-Anzeige für Kapitalanlagen aufmerksam geworden und hatte nach weiteren Informationen gefragt. Kurze Zeit später wurde er telefonisch kontaktiert und dazu überredet, einen niedrigen vierstelligen Betrag zu überweisen – angeblich zur Verifizierung seiner Identität.

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Sobald das Geld überwiesen war, präsentierten ihm die Betrüger ein gefälschtes Konto mit einem hohen Gewinn. Da er das Investment für seriös hielt, überwies er einen weiteren fünfstelligen Betrag. Als er jedoch versuchte, sein Geld abzuziehen, wurde ihm mitgeteilt, er müsse zunächst eine mittlere vierstellige Gebühr begleichen.

Der Mann zahlte die geforderte Summe in zwei Raten. Danach verlangten die Betrüger noch mehr Geld und behaupteten, dies sei notwendig, um seine Gelder freizugeben. Zu diesem Zeitpunkt erkannte er, dass er hereingelegt worden war, und erstattete Anzeige.

Die Polizei ruft die Bevölkerung auf, bei unerbetenen Anlageangeboten – insbesondere solchen mit überdurchschnittlich hohen Renditeversprechen – wachsam zu sein. Misstrauen sei angebracht, sobald nach immer höheren Geldbeträgen gefragt werde. Die Ermittlungen laufen zwar weiter, doch die verlorenen Gelder gelten bisher als nicht wiederbeschaffbar.

Quelle