26 April 2026, 12:05

Boot kentert auf dem Rhein – sieben Menschen geraten in Lebensgefahr

Zwei Männer in Schwimmwesten stehen auf einem Boot, einer hält ein Seil, während es scheint, dass eine Rettungsmission auf dem Wasser stattfindet.

Boot kentert auf dem Rhein – sieben Menschen geraten in Lebensgefahr

Boot kentert auf dem Rhein – sieben Menschen im Wasser

Am 19. Juni kenterte ein Ausflugsboot auf dem Rhein in Höhe des Kilometermarkers 857, wodurch sieben Personen ins Wasser stürzten. Rettungskräfte rückten schnell aus, nachdem ein Mitarbeiter einer nahegelegenen Ölanlage um 16:55 Uhr Alarm geschlagen hatte.

Ausgelöst wurde der Vorfall durch eine große Welle, die von einem vorbeifahrenden Binnenschiff ausging und das Boot zum Kentern brachte. Der Schiffsführer bestätigte dies später gegenüber den Behörden. Als die Polizei am Unglücksort eintraf, trug keiner der sieben Insassen eine Schwimmweste.

Zwei in der Nähe befindliche Jetski-Fahrer bemerkten die Notlage und halfen den im Wasser Treibenden, das Ufer zu erreichen. Die Wasserschutzpolizei sicherte anschließend das gekenterte Boot und schleppte es zum Yachthafen von Emmerich. Alle sieben Personen wurden aus dem Rhein gerettet, zwei von ihnen wurden vorsorglich in ein Krankenhaus gebracht. Die Übrigen blieben unverletzt.

Trotz des Einsatzes lief der Schiffsverkehr auf dem Rhein ohne Unterbrechung weiter. Das gekenterte Boot wurde sicher geborgen, und es gab keine schweren Verletzungen. Die Behörden bestätigten, dass der Vorfall keine Verzögerungen für andere Schiffe auf dem Fluss verursachte. Die beiden hospitalisierten Passagiere konnten nach den Untersuchungen wieder entlassen werden.

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