16 April 2026, 20:04

Bottrop prüft alle Kreuzungen für mehr Verkehrssicherheit nach tödlichem Unfall

Stadtstraßenkreuzung mit Zebrastreifen, Ampel, Fahrzeugen, Strommasten, Gebäuden mit Beschilderung, Bäumen, Schirmen und einem Bogen im Hintergrund unter einem sichtbaren Himmel.

Bottrop prüft alle Kreuzungen für mehr Verkehrssicherheit nach tödlichem Unfall

Bottrop überprüft derzeit alle Kreuzungen und Einmündungen in der Stadt, um die Verkehrssicherheit zu verbessern. Im Mittelpunkt der Kontrollen steht die Schaffung klarer Sichtdreiecke, die es Autofahrern ermöglichen, sicher auf Hauptstraßen einzufädeln. Anlass für die Maßnahmen ist ein tödlicher Unfall in Warendorf, der die Stadt zum Handeln veranlasst hat.

Das Tiefbauamt prüft die Kreuzungen anhand des Verkehrsaufkommens und der Unfallstatistiken. Prioritär behandelte Standorte werden zuerst angegangen – dabei steht die Scharnhölzstraße für Anfang 2026 auf der Liste der geplanten Aufwertungen. Elf konkrete Maßnahmen für diese Straße sind bereits ausgeschrieben worden.

Die Anforderungen an die Sichtverhältnisse variieren je nach zulässiger Höchstgeschwindigkeit auf der Hauptstraße: Je höher das Tempolimit, desto länger müssen die freien Sichtfelder sein. Die Stadt hält sich dabei an die deutschen Richtlinien für die Anlage von Stadtstraßen (RaSt 06), um die Einhaltung der Standards zu gewährleisten.

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Fallen Kreuzungen bei den Überprüfungen durch, werden Anpassungen vorgenommen. Mögliche Lösungen reichen von baulichen Veränderungen bis hin zur Aufstellung von Pollern, um Sichtbehinderungen zu verhindern. Nach der Scharnhölzstraße folgen Projekte an der Horster Straße und der Aegidistraße.

Ziel der Überprüfungen ist es, Unfälle zu vermeiden, indem sichergestellt wird, dass Autofahrer beim Einfahren in den Verkehr uneingeschränkte Sicht haben. Werden Mängel festgestellt, sind verbindliche Nachbesserungen vorgesehen. Bottrops Vorgehen orientiert sich dabei strikt an den nationalen Vorgaben zur Erhöhung der Verkehrssicherheit.

Quelle