14 April 2026, 08:03

Bottrop testet 24 Notfall-Informationspunkte bei Großübung am 20. September

Gruppe von Menschen, die vor einem Notaufnahmegebäude mit Glaswänden, Säulen, einem Namensschild, Hinweisschildern und einem Mülleimer gehen.

Bottrop testet 24 Notfall-Informationspunkte bei Großübung am 20. September

Bottrop richtet 24 Notfall-Informationspunkte (NIP) ein, um Bürger bei Stromausfällen oder Versorgungsengpässen zu unterstützen

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Die Stadt Bottrop hat 24 Notfall-Informationspunkte (NIP) eingerichtet, die Anwohnern in Fällen von Stromausfällen oder Unterbrechungen der Grundversorgung Hilfe leisten sollen. An diesen Stellen erhalten Bürger Auskunft und wichtige Durchsagen, falls die reguläre Kommunikation zusammenbricht. Jeder Standort ist deutlich gekennzeichnet und wird im Ernstfall von geschulten Ehrenamtlichen betreut.

Die NIP operieren auf Grundlage von § 28 des Gesetzes über den Brandschutz, die Hilfeleistung und den Katastrophenschutz (BHKG). Sie sind an zentralen Orten wie Feuerwachen, Krankenhäusern, Polizeistationen, Schulen und Gebäuden von Hilfsorganisationen angesiedelt. Jeder Standort ist mit einem roten Schild und Strandfahnen mit der Aufschrift "Notfall-Informationspunkt" versehen, um eine einfache Erkennung zu ermöglichen.

An jedem NIP werden mindestens drei Personen im Einsatz sein, darunter Freiwillige der Feuerwehr, Helfer von Hilfsorganisationen und kommunale Mitarbeiter. Rund 160 städtische Angestellte haben sich bereits bereit erklärt, an dem nächstgelegenen Standort mitzuwirken. Ihre Aufgabe besteht darin, Notrufe entgegenzunehmen, Meldungen per Funk an die Leitstelle weiterzugeben und Bürgern essenzielle Updates sowie Sicherheitshinweise zu vermitteln.

Großübung am 20. September: Alle 24 NIP werden getestet Am 20. September findet eine groß angelegte Übung statt, bei der alle 24 Notfall-Informationspunkte in vollem Umfang aktiviert werden. Dabei sollen Einsatzbereitschaft und Reaktionszeiten überprüft werden. Die Behörden weisen jedoch darauf hin, dass es sich bei den NIP nicht um Notunterkünfte oder Verteilstellen für Hilfsgüter handelt. Stattdessen wird Bürgern empfohlen, grundlegende Vorräte zu Hause und im Fahrzeug bereitzuhalten.

Die Übung am 20. September soll zeigen, ob das Netzwerk der NIP im Ernstfall funktioniert. Betreut von lokalen Ehrenamtlichen und Einsatzkräften, sollen diese Punkte sicherstellen, dass die Kommunikation aufrechterhalten bleibt, wenn andere Systeme ausfallen. Bürger sollten dennoch eigene Vorsorgemaßnahmen treffen, da die Standorte primär der Informationsweitergabe dienen und keine langfristige Versorgung bieten.

Quelle