Bundeswehr-Übungen: Tiefflüge mit Kampfhubschraubern über vier Bundesländern
Emil SchmittBundeswehr-Übungen: Tiefflüge mit Kampfhubschraubern über vier Bundesländern
Bundeswehr führt Tiefflugübungen mit Hubschraubern in mehreren Bundesländern durch
In der kommenden Woche wird die Bundeswehr in mehreren Bundesländern Tiefflugübungen mit Hubschraubern durchführen. Das Kampfhubschrauberregiment 36 plant zwischen dem 6. und 9. Oktober im Kreis Höxter Flüge in Höhen ab 30 Metern. Anwohner in der Region, darunter auch in Warburg, müssen in diesem Zeitraum mit erhöhter Lärmbelastung rechnen.
Bei den Übungen werden Kampfhubschrauber vom Typ Tiger in sehr geringen Höhen über Hessen, Thüringen, Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen fliegen. Die Manöver finden von Montag bis Donnerstag statt und dienen vor allem der Auffrischung der Pilotenkünste sowie der Ausbildung neuer Soldaten.
Um die Belastung für die Bevölkerung zu verringern, hat die Bundeswehr mehrere Maßnahmen angekündigt. Dazu gehören der Aufbau von Lärmschutzwällen, finanzielle Entschädigungen von bis zu 5.000 Euro pro Haushalt in Höxter und Warburg sowie eine Verkürzung der künftigen Übungszeiten ab 2026. Zudem steht den Bürgern eine spezielle Hotline zur Meldung von Störungen zur Verfügung, ergänzt durch öffentliche Informationsveranstaltungen.
Die lokalen Behörden wurden bereits informiert, doch die Tiefflüge – teilweise nur 30 Meter über dem Boden – werden voraussichtlich deutlich wahrnehmbar sein. Das Regiment betont, wie wichtig diese Übungen für die Aufrechterhaltung der Einsatzbereitschaft seien.
Die Manöver enden am 9. Oktober, wobei sich die Flüge besonders auf den Raum Höxter konzentrieren. Betroffene Anwohner können über die Hotline der Bundeswehr Entschädigungen beantragen oder Beschwerden vorbringen. Langfristig sind ab 2026 weitere Anpassungen der Übungspläne vorgesehen, um die Auswirkungen zu begrenzen.






