Bundesweite Gurtkontrollen: Tausende Verstöße bei "Operation Anschnallen" entdeckt
Lara KellerBundesweite Gurtkontrollen: Tausende Verstöße bei "Operation Anschnallen" entdeckt
Bundesweite Kontrollen: Eine Woche lang schärfere Seatbelt-Kontrollen in Deutschland
Mitte März 2026 fand in ganz Deutschland eine einwöchige Großkontrolle zur Gurtpflicht statt. Im Rahmen der europaweiten Aktion "Operation Anschnallen" überprüften Polizeibeamte gezielt Fahrer und Mitfahrer, die sich nicht angeschnallt hatten. Tausende Fahrzeuge wurden kontrolliert – bei Verstößen gab es Bußgelder und Verwarnungen.
Die Kontrollen liefen vom 9. bis zum 15. März. Allein die Polizei in Hamm überprüfte 783 Fahrzeuge und stellte dabei 73 Gurtverstöße fest. Es wurden 69 Sofortstrafen verhängt und in vier Fällen formelle Anzeigen erstattet, weil Kinder nicht vorschriftsmäßig gesichert waren.
In Hagen stoppten Beamte 685 Fahrzeuge und entdeckten 46 Erwachsene sowie 11 Kinder, die nicht ordnungsgemäß angeschnallt waren. Die Polizei in Mönchengladbach führte 266 Kontrollen durch und registrierte 15 Verstöße bei Erwachsenen sowie zwei Verstöße gegen die Kindersicherung. Im Landkreis Stade wurden im selben Zeitraum über 400 Fahrzeuge überprüft.
Fachleute betonen, dass das Nichtanlegen des Sicherheitsgurts das Risiko schwerer Verletzungen bei einem Unfall deutlich erhöht. Ziel der Kampagne war es, durch konsequente Kontrollen die Einhaltung der Gurtpflicht in allen Altersgruppen zu verbessern.
Die Aktion führte zu zahlreichen Bußgeldern und Verwarnungen wegen Gurtverstößen. Die Polizei wies erneut auf die Bedeutung korrekter Sicherungssysteme für Erwachsene und Kinder hin. Die Behörden werden die Einhaltung der Vorschriften weiterhin überwachen, um die Verkehrssicherheit zu erhöhen.