Bürgermeister Bittner bleibt – Arnsbergs Kommunalwahl bringt klare Ergebnisse und Überraschungen
Sebastian HuberBürgermeister Bittner bleibt – Arnsbergs Kommunalwahl bringt klare Ergebnisse und Überraschungen
Arnsberg wählte am Sonntag neu: Bürgermeister bleibt im Amt, Ratsversammlung und Integrationsrat mit Veränderungen
In Arnsberg fanden am Sonntag Kommunalwahlen statt, bei denen von der Bürgermeisterwahl bis zur Besetzung des Integrationsrats mehrere Ämter vergeben wurden. Die Wahlbeteiligung lag mit 56,6 Prozent höher als vor fünf Jahren. Die Ergebnisse brachten einen deutlichen Sieg für den amtierenden Bürgermeister sowie Verschiebungen in der lokalen Vertretung mit sich.
Rund 59.100 Menschen waren wahlberechtigt, darunter etwa 3.100 Erstwähler. Die Stimmabgabe erfolgte in 63 Wahllokalen, zusätzlich wurden 23 Stationen für die Briefwahl eingerichtet. Mehr als ein Viertel der Wähler – genau 25,84 Prozent – nutzte die Möglichkeit der Briefwahl.
Ralf Paul Bittner (SPD), der aktuelle Bürgermeister und Kandidat seiner Partei, setzte sich mit 57,30 Prozent der Stimmen klar durch. Der siebenfache Vater und verheiratete Politiker erreichte damit die absolute Mehrheit und machte eine Stichwahl überflüssig. Bei der Wahl zum Stadtrat sicherte sich die CDU 17 Sitze, während die SPD mit 16 der 47 Mandate knapp dahinterlag.
Die Wahl zum Integrationsrat stieß auf geringeres Interesse: Nur 13,42 Prozent der 14.615 Wahlberechtigten beteiligten sich. Sechs der 14 Sitze waren umstritten, wobei der Einzelbewerber Boege mit 57,67 Prozent der Stimmen dominierte.
Die Wahlen verzeichneten einen Anstieg der Wahlbeteiligung – 2020 hatten noch 48,7 Prozent ihre Stimme abgegeben. Bittners Wiederwahl als Bürgermeister garantiert Kontinuität in der Führung, während die neue Zusammensetzung des Stadtrats die Verschiebungen in der lokalen Politik widerspiegelt. Der Integrationsrat, trotz niedriger Beteiligung, wird durch Boege als klaren Sieger in der teilweisen Neubesetzung geprägt.






