Christiane Weil geht nach 44 Jahren engagierter Kirchenverwaltung in Rente
Emil SchmittChristiane Weil geht nach 44 Jahren engagierter Kirchenverwaltung in Rente
Nach 44 Jahren engagierter Tätigkeit tritt Christiane Weil aus dem Dienst der Evangelischen Kirche in den Ruhestand. Ihre Karriere begann mit einem frühen Interesse für Kirchenverwaltung – bereits mit 15 Jahren. Sie hinterlässt ein Erbe effizienter Kirchenverwaltung und eines zentralisierten Verwaltungssystems.
Erste Berührungen mit dem Berufsfeld hatte Weil als Schülerin im Pfarramt Vohwinkel. In den 1970er-Jahren absolvierte sie ihre Verwaltungsausbildung bei der Wuppertaler Justizbehörde. 1990 stieg sie zur stellvertretenden Leiterin des Pfarramts in Ohligs auf, bevor sie 1998 die Leitung in Velbert übernahm.
2013 wechselte sie in den Kirchenkreis Solingen. Dort trieb sie die Gründung des Evangelischen Verwaltungsamts voran, das am 1. Januar 2014 seine Arbeit aufnahm. Unter ihrer Führung wurden die bisher verstreuten Verwaltungsstellen des Kirchenkreises zu einer schlagkräftigen Einheit zusammengeführt. Ihr Leitgedanke war stets: Verwaltung soll die eigentliche Arbeit der Gemeinden unterstützen, nicht behindern.
Der Kirchenkreis würdigt ihren Einsatz mit einem kleinen Empfang. Die Verabschiedungsfeier findet am Mittwoch, dem 10. Mai, um 16:00 Uhr im Bürgersaal der Stadtkirche Mitte statt.
Weils Ruhestand markiert das Ende einer über vier Jahrzehnte währenden Karriere. Ihre Arbeit hat die Verwaltungsstrukturen der Evangelischen Kirche nachhaltig geprägt. Das von ihr mitgestaltete zentrale System wird auch künftig den Gemeinden des Kirchenkreises dienen.






