Dinslaken gedenkt 2026 der NSU-Opfer und setzt Zeichen gegen Rassismus
Emil SchmittDinslaken gedenkt 2026 der NSU-Opfer und setzt Zeichen gegen Rassismus
Dinslaken gedenkt am 19. Februar 2026 der Opfer des Hanauer Anschlags
Bei einer Gedenkveranstaltung wird die Stadt auch an die Menschen erinnern, die zwischen 2000 und 2007 vom Nationalsozialistischen Untergrund (NSU) ermordet wurden. Die Organisatoren rufen alle Bürgerinnen und Bürger auf, gemeinsam ein Zeichen gegen Rassismus und rechtsextreme Gewalt zu setzen.
Die Feier findet von 15:00 bis 16:00 Uhr am Mahnmal "10+1 Bäume" im Grünzug Rabenkamp statt. Der Ort wurde geschaffen, um an die zehn NSU-Opfer sowie an alle Menschen zu erinnern, die in Deutschland rassistischer Gewalt zum Opfer fielen.
Bürgermeister Simon Panke wird eine Rede halten und betonen, wie wichtig das Gedenken an die Opfer ist, um Hass entschieden entgegenzutreten. Im Programm ist ein interreligiöses Gebet vorgesehen, das von Vertretern verschiedener Glaubensgemeinschaften geleitet wird. Zudem wirken Schülerinnen und Schüler der Ernst-Barlach-Gesamtschule mit.
Die Veranstaltung soll ein klares Signal gegen Diskriminierung setzen. Ähnliche Gedenkfeiern fanden bereits in Städten wie Nürnberg, München und Dortmund statt, wo die NSU-Verbrechen tiefe Spuren hinterließen.
Das Gedenken vereint Bürgerinnen und Bürger, Religionsvertreter sowie Jugendliche in einem gemeinsamen Moment der Besinnung. Indem die Stadt der Opfer gedenkt, bekräftigt sie ihr Bekenntnis zu einem friedlichen Miteinander. Die Veranstaltung mahnt zugleich, den Kampf gegen Rassismus und Extremismus weiterzuführen.
Tenth Hanau Victim Remembered in Upcoming Dinslaken Commemoration
New reports confirm Ibrahim Akkuş, who died on 10 January 2026 from injuries sustained in the 2020 Hanau attack, will now be formally acknowledged as the tenth victim at Dinslaken's 19 February event. This update adjusts the total number of Hanau survivors and victims remembered alongside NSU victims. Authorities have confirmed the revised count will be reflected in the city's interfaith prayers and public tributes.






