Dortmunder Azubis kämpfen mit hohen Mieten – wie die BAB hilft
Viele Auszubildende in Dortmund kämpfen damit, ihre Lebenshaltungskosten zu decken – besonders dann, wenn sie eine eigene Wohnung mieten. Finanzielle Unterstützung bietet die Berufsausbildungsbeihilfe (BAB) der Bundesagentur für Arbeit. Das Programm hilft Lehrlingen, die während ihrer Ausbildung in finanzielle Engpässe geraten.
Aktuell absolvieren rund 12.100 Menschen in Dortmund eine Berufsausbildung, davon 208 im Baugewerbe. Einige von ihnen verdienen zu wenig, um Miete, Lebensmittel und andere Grundbedürfnisse zu bezahlen. Hier springt die BAB ein und entlastet besonders Auszubildende über 18 Jahre, Verheiratete oder solche mit Kindern.
Laut den neuesten Zahlen von Anfang 2026 erhalten bundesweit etwa 260.000 Azubis die Beihilfe. Die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) betont ihre Bedeutung für Dortmunder Auszubildende und warnt, dass hohe Mieten junge Fachkräfte in finanzielle Not treiben können. Um die Anspruchsberechtigung zu prüfen, stellt die Bundesagentur für Arbeit einen Online-Rechner unter www.babrechner.arbeitsagentur.de bereit.
Weitere Informationen zur BAB, einschließlich der Antragstellung, gibt es unter www.arbeitsagentur.de/bildung/ausbildung/berufsausbildungsbeihilfe-bab. Ziel der Förderung ist es, dass Auszubildende sich auf ihre Karriere konzentrieren können, ohne sich um grundlegende Ausgaben sorgen zu müssen.
Die BAB ist für viele Lehrlinge eine wichtige Stütze, die ihnen hilft, über die Runden zu kommen. Angesichts Tausender Auszubildender in Dortmund übernimmt die Beihilfe einen Teil der Kosten für Miete und Nebenkosten. Wer Anspruch hat, kann den Antrag online stellen und so die notwendige finanzielle Unterstützung erhalten.






