29 April 2026, 18:04

Dortmunds Polizei setzt auf Verkehrskasper und Aufklärung für sichere Schulwege

Schülerinnen in Uniform stoppen Fußgänger auf einer Straße, während Radfahrer mit Helmen an einem eingezäunten Bereich mit Gebäuden und Bäumen im Hintergrund vorbeifahren; eine Mädchen hält ein Schild hoch.

Dortmunds Polizei setzt auf Verkehrskasper und Aufklärung für sichere Schulwege

Dortmunder Polizei intensiviert Maßnahmen für sichere Schulwege

Die Dortmunder Polizei verstärkt ihre Bemühungen, Kinder auf dem Weg zur Schule besser zu schützen. Mit einem Verkehrskaspertheater im Westfalenpark bringen Beamte jüngeren Schülerinnen und Schülern die Regeln der Verkehrssicherheit näher. Die Kampagne betont dabei, wie wichtig die Vorbildfunktion von Erwachsenen – insbesondere von Eltern – ist, um ein sicheres Verkehrsverhalten vorzuleben.

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Jeder Schulweg birgt Risiken: von Wetter und jahreszeitlichen Veränderungen über lokale Gefahrenstellen bis hin zu unachtsamem Verhalten. Kinder sind auf unterschiedlichen Wegen unterwegs – zu Fuß, mit dem Fahrrad, dem Bus oder im elterlichen "Taxi". Doch manche Gewohnheiten, wie das Halten oder Absetzen von "Elterntaxis" in unmittelbarer Schülernähe, führen zu gefährlichen Situationen.

Autofahrer müssen besonders aufmerksam sein, vor allem an Bushaltestellen, wo Kinder plötzlich zwischen geparkten Fahrzeugen auftauchen können. 2023 verunglückten sechs Kinder auf Schulwegen in Dortmund und Lünen. In diesem Jahr ist die Zahl leicht gesunken – bisher wurden fünf Verletzungen gemeldet.

Um die Sichtbarkeit zu erhöhen, werden Kinder aufgefordert, helle und reflektierende Kleidung zu tragen sowie ihre Fahrräder verkehrssicher zu halten. Radfahrern wird dringend das Tragen eines Helms empfohlen. Die Polizei betont, dass bereits einfache Vorsichtsmaßnahmen einen großen Unterschied machen können, um Unfälle zu vermeiden.

Das Ziel bleibt klar: Jedes Kind soll sicher in der Schule ankommen. Durch Aufklärung, rücksichtsvolles Fahren und die richtige Sicherheitsausrüstung will die Dortmunder Polizei die Risiken auf Schulwegen minimieren. Eltern und Erwachsene kommen dabei eine Schlüsselrolle zu – indem sie die gelehrten Verhaltensregeln selbst vorleben.

Quelle