Dreister Millionenraub: 3.000 Schließfächer in Gelsenkirchener Sparkasse geknackt
Marie WolfPolizeipräsident: Gelsenkirchener Fall kein 'Ocean's Eleven' - Dreister Millionenraub: 3.000 Schließfächer in Gelsenkirchener Sparkasse geknackt
Dreister Bankraub in Gelsenkirchen: Tausende Schließfächer geknackt
Ein spektakulärer Raubüberfall auf eine Sparkassenfiliale in Gelsenkirchen stellt die Polizei Gelsenkirchen vor eine ihrer größten Herausforderungen. Bei dem Coup kurz vor Weihnachten wurden über 3.000 Schließfächer aufgebrochen – die Beute: Millionen Euro in Gold, Bargeld und Wertgegenständen. Polizeipräsident Tim Frommeyer bezeichnete das Ausmaß des Verbrechens als beispiellos für die Region.
Die Täter nutzten die Weihnachtsfeiertage, um ungestört Tausende Fächer zu öffnen. Frommeyer betonte, dass die schiere Anzahl der betroffenen Schließfächer auf eine professionell geplante Aktion mit mehreren Beteiligten hindeute. Vergleiche mit dem Film Ocean's Eleven wies er als irreführend und unangemessen zurück.
Die Dimension des Raubs hat eine enorme Menge an forensischen Spuren hinterlassen. Frommeyer zeigte sich zuversichtlich, dass die Täter überführt werden können – schließlich steige mit der Größe einer kriminellen Gruppe auch das Risiko von Fehlern. Wie viele Ermittler genau an dem Fall arbeiten, wurde nicht bekannt gegeben, doch die Behörden behandeln ihn mit höchster Priorität.
Der Überfall in Gelsenkirchen zählt zu den dreistesten Bankrauben der letzten Jahre. Während die Auswertung der Spuren noch läuft, versuchen die Beamten, den Ablauf der Tat zu rekonstruieren. Die Ermittlungen dauern an, bisher gab es keine Festnahmen.
Opferverhöre beginnen, als Gelsenkirchen-Raubermittlungen intensiviert werden
Die Polizei hat eine Großoperation gestartet, um Opfer des Gelsenkirchen-Bankraubs zu befragen. Über 3.250 Schließfächer wurden aufgebrochen, was 2.700 Kunden betrifft, wobei erste Schätzungen einen Diebstahlswert von 30 Millionen Euro vermuten lassen. Wichtige Entwicklungen sind:
- Verhöre haben in gemieteten Büroräumen mit einer dedizierten Hotline für Termine begonnen.
- Forensische Teams analysieren den Inhalt jedes Fachs, um gestohlene Gegenstände zurückzuverfolgen und Verdächtige zu identifizieren.
- Der Umfang übertrifft frühere deutsche Raubüberfälle, einschließlich 650 Fächer in Hamburg (2021) und 371 in Lübeck (2024).





