14 March 2026, 18:04

Dürener Hauptbahnhof bekommt 25-Millionen-Umbau und Sofortmaßnahmen gegen Verfall

Ein Bahnhof mit einer Brücke im Hintergrund, Straßenlaternen, Strommasten, Stromkabel, Bäumen, Gebäuden, Kraftfahrzeugen auf der Straße, Absperrpoller, Schilder, Bänken und einem bewölkten Himmel.

Dürener Hauptbahnhof bekommt 25-Millionen-Umbau und Sofortmaßnahmen gegen Verfall

Treffen am Dürener Hauptbahnhof setzt Pläne für Sofortmaßnahmen und 25-Millionen-Euro-Großumbau in Gang

Bei einem Treffen am Dürener Hauptbahnhof wurden sowohl kurzfristige Verbesserungen als auch ein umfassender Umbau im Wert von 25 Millionen Euro auf den Weg gebracht. Lokale Verantwortliche, Vertreter der Deutschen Bahn und regionale Politiker kamen zusammen, um sich mit dem desolaten Zustand des Bahnhofs und seiner künftigen Rolle im "Innovationsquartier" der Stadt auseinanderzusetzen. Vor dem Start der langfristigen Umgestaltung einigte man sich auf kurzfristige Maßnahmen wie eine bessere Reinigung und mehr Sicherheit.

Der Hauptbahnof Dürens ist bereits seit Langem in einem beklagenswerten Zustand. Das Gebäude ist heruntergekommen, es gibt weder einen DB-Servicepoint noch Mobilitätsangebote – immerhin verfügen die Gleise über Aufzüge, Sitzbänke und digitale Anzeigen. Bahnsteige wie Gleis 1 mit einer Länge von 321 Metern und einer Höhe von 76 Zentimetern sind zwar nutzbar, aber stark abgenutzt.

Während des Treffens betonte Bürgermeister Frank Peter Ullrich die Notwendigkeit, die Bedürfnisse der täglichen Pendler zu priorisieren, ohne die langfristigen Pläne aus den Augen zu verlieren. Anwesend waren unter anderem Landrat Dr. Ralf Nolten, der Bundestagsabgeordnete Thomas Rachel sowie Vertreter der Deutschen Bahn und der Kommunalverwaltung. Gemeinsam legten sie erste Schritte für schnelle Verbesserungen fest, darunter häufigere Reinigungsintervalle und strengere Sicherheitskontrollen.

Das Großprojekt mit einem Volumen von 25 Millionen Euro soll den Bahnhof zu einem multifunktionalen Knotenpunkt innerhalb des Dürener Innovationsquartiers umgestalten. Rund 17 Millionen Euro an Fördermitteln werden erwartet; der formelle Antrag soll 2026 eingereicht werden. Thematisiert wurden auch die Einbindung der Rurtalbahn in das regionale Verkehrsnetz sowie die für 2029 geplante Sanierung des Eisenbahnkorridors. Ziel ist ein moderner, vernetzter Bahnhof, der sowohl Fahrgästen als auch der wirtschaftlichen Entwicklung der Stadt dient.

Die Aufwertung des Bahnhofs wird schrittweise erfolgen – beginnend mit kleinen, aber sichtbaren Veränderungen. Nach Abschluss des 25-Millionen-Projekts soll der Bahnhof fest im Innovationsquartier verankert sein und die Verkehrsanbindungen sowie die lokale Infrastruktur deutlich verbessern. Die Finanzierung und Planung nehmen nun Fahrt auf; der nächste entscheidende Schritt steht für 2026 an.

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