Düsseldorf verhängt erstes Betretungsverbot am Hauptbahnhof gegen Gewaltstraftäter
Sebastian HuberDüsseldorf verhängt erstes Betretungsverbot am Hauptbahnhof gegen Gewaltstraftäter
Düsseldorf hat einen entschlossenen Schritt unternommen, um die Sicherheit rund um den Hauptbahnhof zu verbessern. Ein 31-jähriger Tunesier wurde nach einer Serie gewalttätiger Straftaten mit einem Betretungsverbot für das Gebiet belegt. Die Maßnahme ist die erste konkrete Aktion im Rahmen des neuen Sicherheitsprojekts "SiBu" der Stadt.
Das "SiBu"-Projekt startete im September 2024 als gemeinsame Initiative der Düsseldorfer Stadtverwaltung, der örtlichen Polizei und der Bundespolizei. Ziel ist es, die Sicherheit, Sauberkeit und öffentliche Ordnung in der Umgebung des Hauptbahnhofs zu erhöhen.
Der 31-Jährige geriet ins Visier der Behörden, nachdem er im August 2024 allein in der Nähe des Worringer Platzes drei Körperverletzungen und einen Raub begangen hatte. Seit November 2024 wird er mit insgesamt 27 Gewaltdelikten und Eigentumsstraftaten in derselben Gegend in Verbindung gebracht.
Als Reaktion erließ die Düsseldorfer Polizei ein örtliches Aufenthaltsverbot, um ihn fernzuhalten von der Bahnhofsgegend. Das Verbot soll weitere Straftaten verhindern und Anwohner, Beschäftigte sowie Besucher schützen.
Das Betretungsverbot ist die erste konkrete Maßnahme im Rahmen der "SiBu"-Initiative. Die Behörden hoffen, damit die Kriminalität zu senken und ein sicheres Umfeld rund um den Bahnhof zu schaffen. Im Verlauf des Projekts könnten weitere Schritte folgen.






