08 April 2026, 04:03

Elektronische Patientenakte wird 2025 für Ärzte und Apotheken Pflicht

Ein Apothekeregal mit verschiedenen Medikamentenarten, einschließlich Schachteln und anderen Gegenständen, die ordentlich auf den Regalen angeordnet sind.

Elektronische Patientenakte wird 2025 für Ärzte und Apotheken Pflicht

Ab Oktober 2025 müssen Ärzte, Krankenhäuser und Apotheken in Deutschland die elektronische Patientenakte (ePA) nutzen. Das neue System soll Medikationsfehler verringern und die Patientensicherheit erhöhen. Apotheken in Dortmund haben die Umstellung bereits begrüßt und bezeichnen sie als wichtigen Schritt für sichere Rezepte.

Die ePA speichert automatisch jedes E-Rezept und jede Abgabe in einer elektronischen Medikationsliste. So bleiben alle Medikamentendaten stets aktuell und geschützt. Apotheken können diese Liste drei Tage lang mit der Gesundheitskarte des Patienten einsehen.

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Patienten behalten die volle Kontrolle über ihre Daten. Sie können den Zugriff für bestimmte Einrichtungen über die App ihrer Krankenkasse oder direkt beim Versicherer sperren. Einschränkungen lassen sich jederzeit anpassen – so entscheiden die Patienten selbst, wer ihre Unterlagen einsehen darf.

Ab dem nächsten Jahr tragen auch Apotheken eigene Einträge in die Medikationsliste ein, darunter rezeptfreie Arzneimittel, Nahrungsergänzungsmittel und weitere Behandlungen. Ziel ist es, ein vollständiges Bild der Medikamentenhistorie eines Patienten zu schaffen.

Trotz der Vorteile gibt es noch Herausforderungen: Die telematische Infrastruktur der ePA ist fehleranfällig, und es sind weitere Verbesserungen nötig, bevor das System reibungslos läuft. Apotheken versichern jedoch, dass alle sensiblen Daten vertraulich behandelt und ausschließlich zur Gesundheitsvorsorge genutzt werden.

Mit der verpflichtenden ePA ab Oktober 2025 kommen strengere Sicherheitsprüfungen für Rezepte. Patienten verwalten ihre Zugriffsrechte selbst, während Apotheken ihre Rolle bei der Aktualisierung der Akten ausbauen. Die Reform soll Risiken durch Medikationsfehler und Wechselwirkungen verringern – auch wenn technische Hürden noch zu überwinden sind.

Quelle