Frau wehrt sich in Essen-Kupferdreh gegen lebensgefährlichen Gleis-Angriff
Sebastian HuberFrau wehrt sich in Essen-Kupferdreh gegen lebensgefährlichen Gleis-Angriff
Frau entgeht in Essen-Kupferdreh nur knapp dem Stoß auf die Gleise – Polizei sucht Zeugen
Eine 56-jährige Frau entkam am 1. Juni nur knapp dem Versuch, sie auf die Gleise des Bahnhofs Essen-Kupferdreh zu stoßen. Die Polizei fahndet nun nach dem Angreifer, der nach der Gegenwehr des Opfers flüchtete. Die Behörden rufen Zeugen auf, sich mit Hinweisen zum Vorfall oder zum Aufenthaltsort des Verdächtigen zu melden.
Der Angriff ereignete sich gegen 19 Uhr am Montag, dem 1. Juni. Die Frau stand in der Nähe der Gleise, als ein unbekannter Mann sie mit der offenen Hand schlug. Anschließend stieß und zerrte er sie wiederholt in Richtung Gleiskante, während ein Zug in den Bahnhof einfuhr.
Das Opfer wehrte sich lautstark und kämpfte gegen den Griff des Mannes an. Durch ihren Widerstand gelang es ihr, sich zu befreien, bevor der Angreifer floh. Trotz des Schocks erstattete sie fünf Tage später, am 6. Juni, bei der Bundespolizei am Essener Hauptbahnhof Anzeige.
Der Verdächtige wird als glatzköpfig, zwischen 30 und 35 Jahre alt und etwa 175 bis 180 cm groß beschrieben. Zum Zeitpunkt der Tat trug er ein weißes T-Shirt, hellgraue oder hellbraune Hosen sowie eine Sonnenbrille. Die Polizei bittet alle, die den Streit beobachtet oder verdächtiges Verhalten in der Nähe des Bahnhofs Kupferdreh bemerkt haben, sich umgehend zu melden.
Die Ermittlungen dauern an, während die Beamten die Umstände des Übergriffs rekonstruieren. Personen mit sachdienlichen Hinweisen werden gebeten, der Essener Polizei bei der Identifizierung des Täters zu helfen. Durch die schnelle Reaktion der Frau konnte Schlimmeres verhindert werden.






