Gegensätzliche Kundgebungen im Hammer Bahnhofsviertel verlaufen friedlich
Sebastian HuberGegensätzliche Kundgebungen im Hammer Bahnhofsviertel verlaufen friedlich
Zwei gegensätzliche Demonstrationen im Hammer Bahnhofsviertel
Am Samstag, dem 7. Juni, fanden im Bahnhofsviertel von Hamm zwei entgegengesetzte Kundgebungen statt. Die Polizei begleitete beide Veranstaltungen, die auf derselben Route stattfanden. Beide Versammlungen zogen jeweils nur wenige Teilnehmer an und endeten ohne Zwischenfälle.
Die erste Demonstration begann am Willy-Brandt-Platz unter dem Motto "Grenzen schützen – gegen illegale Migration". Rund 30 rechtsextreme Teilnehmer marschierten entlang der Neuen Bahnhofstraße, vorbei am Stadtbad, und kehrten zum Vorplatz des Bahnhofs zurück. Die Veranstaltung endete um 15:35 Uhr.
Kurz darauf bildete sich spontan eine Gegenkundgebung. Etwa 25 linke Aktivisten versammelten sich unter dem Banner "Das Ruhrgebiet bleibt nazifrei" in der Nähe des Heinrich-von-Kleist-Forums und folgten derselben Strecke wie die vorherige Demonstration. Ihre Kundgebung endete um 15:50 Uhr.
Beide Gruppen blieben während der gesamten Dauer friedlich. Es kam zu geringfügigen Verkehrsbehinderungen durch die Märsche, größere Störungen blieben jedoch aus.
Die beiden Veranstaltungen verliefen ohne Auseinandersetzungen oder Festnahmen. Durch die Polizeipräsenz wurde für Ordnung gesorgt, während die Demonstranten durch die Innenstadt zogen. Gegen Nachmittag kehrte das Viertel zur Normalität zurück.






