Gemeinsames Iftar in Essen verbindet Politik, Diplomatie und Religion beim Ramadan
Emil SchmittGemeinsames Iftar in Essen verbindet Politik, Diplomatie und Religion beim Ramadan
Der islamische Fastenmonat Ramadan endete am 19. März 2026 nach Wochen des Fastens und der Besinnung. Noch vor dem Abschluss veranstaltete die Kommission für Islam und Moscheen in Essen (KIM-E) am 10. März ein gemeinsames Fastenbrechen (Iftar), das lokale Führungspersönlichkeiten und Würdenträger zu einem Abend des Dialogs und der geteilten Traditionen zusammenführte.
Die Veranstaltung fand in Essen statt und wurde von prominenten Gästen besucht, darunter Essens Oberbürgermeister Thomas Kufen und der türkische Generalkonsul Taylan Özgür Aydın. Auch Vertreter lokaler Gemeinschaften, politischer Gruppen und der Zivilgesellschaft nahmen an dem Mahl teil, das das tägliche Fastenbrechen markierte.
Oberbürgermeister Kufen richtete bei der Zusammenkunft das Wort an die Anwesenden und beschrieb den Ramadan als eine Zeit der Reflexion und Einheit. Er betonte die Bedeutung der Teilnahme des Generalkonsuls und unterstrich den Wert grenzüberschreitender Verbindungen und gegenseitigen Verständnisses.
Im Mittelpunkt des Iftars standen Gespräche und der Austausch von Erfahrungen rund um den heiligen Monat. Obwohl die Kommission für Islam und Moscheen in Essen bereits 2016 gegründet wurde, gab es keine aktualisierten Informationen über ihre jüngsten Aktivitäten im interreligiösen Dialog oder bei lokalen Integrationsprojekten.
Das Fastenbrechen in Essen unterstrich die Rolle gemeinschaftlicher Zusammenkünfte während des Ramadan. Mit Vertretern aus Politik, Diplomatie und Zivilgesellschaft stärkte der Abend die Verbindungen zwischen den verschiedenen Gruppen. Der Ramadan endete offiziell am 19. März und markierte damit das Ende der diesjährigen Fastenzeit.






