Glücksrad-Gewinner bereut seinen BMW-Traumpreis nach Steuer-Schock
Ein Kandidat, der bei Glücksrad einen BMW gewonnen hat, hat sich nun zu den unerwarteten Kosten geäußert, die mit der Annahme des Preises verbunden waren. Was wie ein Traumgewinn erschien, entwickelte sich zu einem finanziellen Albtraum – der Gewinner bereut die Erfahrung inzwischen. Ähnliche Geschichten sind auch von anderen Spielshows bekannt und zeigen, welche versteckten Belastungen mit hochwertigen Preisen einhergehen können.
Der Gewinner nahm einen nagelneuen BMW im Wert von etwa 38.000 bis 40.000 Euro mit nach Hause. Doch noch bevor er das Auto überhaupt fahren konnte, musste er rund 3.700 Euro für Umsatzsteuer und Zulassung berappen – genau wie ein normaler Käufer. Hinzu kam die bundesweite Einkommensteuer auf den vollen Wert des Wagens, die die Ersparnisse deutlich schmälerten.
Nach Begleichung der Steuern und unter Berücksichtigung des Wertverlusts sank der tatsächliche Wert des Autos auf etwa 15.000 Euro. Der Gewinner versuchte, es zurück an den Händler zu verkaufen, erhielt jedoch nur ein Angebot über 24.000 Euro – weit unter dem ursprünglichen Wert. Verärgert verkaufte er es schließlich an einen anderen Händler für 29.500 Euro und machte insgesamt trotzdem Verlust.
Das Ganze endete für den Gewinner mit Stress und Enttäuschung. Im Nachhinein gab er zu, dass ein Geldpreis deutlich praktischer gewesen wäre. Seine Geschichte ähnelt denen aus anderen Shows wie Geht's noch?, wo Kandidaten nach dem Gewinn von Autos oder wertvollen Sachpreisen ähnliche finanzielle Überraschungen erlebten.
Die Erfahrung dient als warnendes Beispiel für Spielshow-Kandidaten: Selbst ein Luxuspreis kann mit hohen Steuern, Gebühren und Wertverlust verbunden sein. Für diesen Gewinner war der BMW am Ende mehr Ärger wert als Freude.