17 April 2026, 14:09

Großrazzia in Münster: Bauunternehmer wegen Sozialbetrugs und Untreue festgenommen

Schwarzes und weißes Schild an einem Gebäude mit der Aufschrift "Bitte nicht verschmutzen - Verursacher werden verfolgt - Kein Abladen".

Großrazzia in Münster: Bauunternehmer wegen Sozialbetrugs und Untreue festgenommen

In Münster ist ein 33-jähriger Mann unter dem Verdacht auf Lohnbetrug und Untreue festgenommen worden. Die Behörden schritten in den frühen Morgenstunden ein und vollstreckten Haftbefehle nach monatelangen Ermittlungen gegen sein Bauunternehmen. Zwei weitere Personen – eine 54-jährige Frau und ein 61-jähriger Mann – stehen im Verdacht, ihn unterstützt zu haben.

Der Hauptverdächtige führte ein Bauunternehmen, soll jedoch Mitarbeiter nicht bei der Sozialversicherung angemeldet haben. Zudem unterließ er angeblich die Zahlung von Beiträgen zur Berufsgenossenschaft. Bereits 2022 durchsuchten Ermittler sein Wohnhaus und fanden belastendes Material.

Am heutigen Morgen führte das Hauptzollamt Münster Razzien in Münster und Senden durch. Sieben Objekte wurden durchsucht, darunter vier Wohnungen und drei Geschäftsräume. Ein Team mit drei Spürhunden des Zolls wurde eingesetzt, um verstecktes Bargeld aufzustöbern.

Der 61-jährige Tatverdächtige wurde vorläufig festgenommen, da er gegen Bewährungsauflagen aus einem anderen Verfahren verstoßen haben soll. Der 33-Jährige wurde in seiner Wohnung verhaftet, weil Flucht- oder Wiederholungsgefahr bestand. Gegen ihn laufen nun Strafverfahren vor dem Amtsgericht Münster.

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Dem Festgenommen werden Betrug, Vorenthalten von Arbeitsentgelt und Untreue zur Last gelegt. Die Behörden werten weiterhin die bei den Durchsuchungen sichergestellten Beweismittel aus. Der Fall wird vor dem Amtsgericht Münster verhandelt; mit weiteren Ermittlungen ist zu rechnen.

Quelle