16 April 2026, 10:05

Hackenbroicher Extrembergsteiger will Everest und Lhotse in einem Zug bezwingen

Schwarzes und weißes Foto des Mount Everest im Himalaya, Indien, mit schneebedeckten Gipfeln und einem bewölkten Himmel, mit Text unten.

Hackenbroicher Extrembergsteiger will Everest und Lhotse in einem Zug bezwingen

David Schlangen aus Hackenbroich bereitet sich auf ein kühnes Abenteuer vor: 2023 will er den Mount Everest bezwingen. Der 29-jährige Extrembergsteiger plant zudem, im Rahmen derselben Expedition den Lhotse zu besteigen – einen weiteren Achttausender. Aufgrund der hohen Kosten unterstützt ihn bereits ein Kreis aus Freunden, Familie und Sponsoren.

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Im März bricht Schlangen nach Nepal auf, wo er drei Monate verbringen wird. Bevor er sich an den Everest wagt, steht zunächst eine wochenlange Akklimatisierung im Himalaya an. Die Besteigung selbst wird ihn an seine Grenzen bringen: Temperaturen von bis zu -40°C und extrem niedrige Sauerstoffwerte erwarten ihn.

Allein die Genehmigung für die Everest-Besteigung kostet rund 15.000 Euro. Trotz dieser Herausforderung hat Schlangen bisher noch keinen Gipfel über 6.000 Meter bezwungen. Sein Ziel reicht jedoch weiter: Er will alle 14 Achttausender der Erde erklimmen.

Um seine Abenteuer zu teilen, wird Schlangen die Reise auf Instagram (@bongolongo90) dokumentieren und Teile des Aufstieg sogar live übertragen. Vor seiner Abreise überreichte ihm Dormagens Bürgermeister Erik Lierenfeld eine Stadtflagge, die er auf dem Gipfel hissen möchte.

Schlangens Versuch, Everest und Lhotse zu besteigen, führt ihn in extreme Bedingungen. Die von Sponsoren und Unterstützern getragene Expedition wird online verfolgt werden, während er sich einer der härtesten Herausforderungen des Bergsports stellt. Gelingt sie, wäre dies ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu seinem großen Ziel: die Bezwingung aller 14 Achttausender der Welt.

Quelle