07 May 2026, 16:13

Henkel erwägt Preiserhöhungen 2026 wegen explodierender Materialkosten

Grafik, die eine blaue Nachfragekurve für Inflation und eine rote Phillips-Kurve zeigt, die an mehreren Punkten schneiden.

Henkel erwägt Preiserhöhungen 2026 wegen explodierender Materialkosten

Henkel kämpft mit steigenden Materialkosten, die in diesem Jahr zusätzliche Ausgaben von 400 bis 500 Millionen Euro verursachen. Das Unternehmen prüft nun Möglichkeiten, diesen Druck auszugleichen – darunter mögliche Preisanpassungen für Verbraucher ab 2026.

Vorstandschef Carsten Knobel deutete an, dass weitere Erhöhungen nötig werden könnten, falls die Kostenbelastung weiter steigt. Die Materialkosten bei Henkel sind um einen hohen einstelligen Prozentsatz gestiegen und zwingen das Unternehmen zum Handeln. Als Reaktion hat es bereits die Preise in seinem Industriegeschäft angehoben, insbesondere bei Klebstoffen. Gleichzeitig laufen Verhandlungen mit Lieferanten und Anpassungen der Marktpreise.

Bei den Konsumgütern setzt Henkel auf selektive Preiserhöhungen, die an neue Produktinnovationen geknüpft sind. Knobel betonte, dass mögliche Anpassungen sorgfältig abgewogen würden – angesichts der finanziellen Belastung vieler Haushalte. Zugleich verwies er auf die Schwierigkeit, die künftige Kostenentwicklung vorherzusagen, und ließ weitere Erhöhungen für 2026 offen.

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Der Konzernchef räumte ein, dass Verbraucher bereits unter Druck stünden und Preiserhöhungen daher ein heikles Thema seien. Sollten die Materialkosten jedoch hoch bleiben, könnten weitere Anpassungen unvermeidbar werden.

Henkel hat bereits im Industriegeschäft die Preise erhöht, um die gestiegenen Ausgaben auszugleichen. Bei Verbraucherprodukten würden mögliche künftige Erhöhungen voraussichtlich mit der Einführung neuer Produkte einhergehen. Das Unternehmen beobachtet die Kostenentwicklung weiterhin genau – weitere Entscheidungen hängen von der Marktlage ab.

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