16 March 2026, 12:11

Henkel und Dow senken gemeinsam CO₂-Emissionen bei Klebstoffen um bis zu 40 Prozent

Ein Plakat mit Text und einem Logo, das "Wir reduzieren die Treibhausgasemissionen um etwa eine Gigatonne bis 2030" lautet und für die Reduzierung der Treibhausgasemissionen bis 2030 wirbt.

Henkel und Dow senken gemeinsam CO₂-Emissionen bei Klebstoffen um bis zu 40 Prozent

Henkel wurde in diesem Jahr als Finalist für die Sustainability Awards nominiert – und zwar für seinen biobasierten Schmelzklebstoff. Gleichzeitig geht das Unternehmen eine neue Partnerschaft mit Dow ein, um die CO₂-Emissionen in der Klebstoffproduktion zu senken. Gemeinsam wollen sie die Umweltbilanz von Henkels Schmelzklebstoff-Portfolio um 20 bis 40 Prozent verbessern.

Bereits jetzt hat Henkel durch eigene Innovationen Fortschritte bei der Emissionsreduzierung erzielt. Produkte wie Technomelt Supra COOL sparen bis zu 40 Prozent Energie, da sie bei niedrigeren Temperaturen verarbeitet werden. Ein weiteres Beispiel ist Technomelt Supra 079 Eco Cool, das zu 49 Prozent aus biobasierten Materialien besteht und 30 Prozent ISCC-zertifizierte Inhaltsstoffe enthält. Diese Entwicklungen haben die CO₂-Bilanz ausgewählter Klebstoffe deutlich verbessert.

Die Zusammenarbeit mit Dow markiert den Beginn einer umfassenderen Initiative zur Dekarbonisierung der Klebstoffherstellung. Zwar sind die konkreten Dow-Technologien für dieses Projekt noch nicht bekannt, doch Henkel setzte bereits in der Vergangenheit CLIMA-Harze von Synthomer ein, um die Emissionen seiner TECHNOMELT-Reihe um mindestens 20 Prozent zu senken. Parallel arbeitet Dow mit Candiani zusammen, um hochwertige Cremegläser aus SURLYN PC 2000 REN herzustellen – einem Material auf Basis von gebrauchtem Speiseöl, das die CO₂-Emissionen weiter reduziert.

Beide Unternehmen werden ihre Partnerschaft auf der K 2025 in Düsseldorf vorstellen. In einem gemeinsamen Transformation Talk geht es darum, wie Kooperationen klimafreundliche Lösungen beschleunigen können. Henkels übergeordnete Ziele sehen vor, die Scope-3-Emissionen bis 2030 um 30 Prozent und bis 2045 um 90 Prozent zu reduzieren – im Einklang mit seinen wissenschaftsbasierten Klimazielen.

Die Zusammenarbeit zwischen Henkel und Dow baut auf bestehenden Nachhaltigkeitsbemühungen auf. Erste Ergebnisse zeigen bereits eine Verringerung der Emissionen bei ausgewählten Klebstoffprodukten. Mit kontinuierlichen Innovationen und strategischen Partnerschaften treibt Henkel seine langfristigen Klimaverpflichtungen weiter voran.

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