Herbstliche Radtouren verbinden Kultur, Geschichte und Bewegung in der Region
Sebastian HuberHerbstliche Radtouren verbinden Kultur, Geschichte und Bewegung in der Region
Eine Reihe geführter Fahrradtouren erkundet Kultur, Geschichte und Architektur in der Region
Dieser Herbst stehen wieder geführte Radtouren auf dem Programm, die Kultur, Geschichte und Architektur der Region auf sportliche, entspannte oder thematische Weise erlebbar machen – darunter auch eine rekordverdächtige Kunsttour, die bereits über 150 Teilnehmer begeisterte.
Die Saison startet am Freitag, 3. Oktober, mit einer anspruchsvollen 90-Kilometer-Tour zum Lennep-Staudamm. Die sportliche Strecke führt über 1.500 Höhenmeter und fordert die Radler heraus.
Nur einen Tag später, am Samstag, 4. Oktober, steht eine Stadttour auf dem Programm, die Orte mit Bezug zur Frauengeschichte in den Fokus rückt. Inspiriert von der Arbeit des lokalen Vereins "Wupperwomen", der die Verdienste von Frauen in der Region dokumentiert, führt die Route zu historischen Stätten.
Am Sonntag, 5. Oktober, geht es mit E-Bikes zum Unterbacher See. Die gemütliche Tagesfahrt lädt dazu ein, den See und die umliegende Landschaft in ruhigem Tempo zu genießen.
Am folgenden Wochenende, Samstag, 18. Oktober, steht eine Tour zu vier aktiven Kirchen in der Niederberg-Region an. Die Route führt zu historischen Gebäuden in Gruiten, Schöller, Düsseldorf und Wülfrath und verbindet kulturelle Entdeckungen mit Bewegung in der Natur.
Bereits in diesem Jahr sorgte die "Mural-Tour" in Wuppertal für Begeisterung: An elf Terminen erkundeten über 150 Teilnehmer Street-Art per Rad – ein Format, das der ADFC für seine Flexibilität und Umweltfreundlichkeit lobte. Die Teilnehmenden konnten die Wandbilder direkt erreichen, ohne auf Auto oder ÖPNV angewiesen zu sein.
Den Abschluss der Saison bildet am Samstag, 6. Dezember, die traditionelle Nikolaus-Tour, die die Radler zum Dortmunder Weihnachtsmarkt führt und damit eine weitere ereignisreiche Saison ausklingen lässt.
Jede Tour verbindet körperliche Aktivität mit kulturellen oder historischen Themen. Besonders die kunstbezogenen Fahrten stoßen auf großes Interesse und stellen Teilnehmerrekorde auf. Die Veranstalter werben weiterhin für das Radfahren als praktische Möglichkeit, das lokale Erbe und die Landschaft aktiv zu erleben.






