Herfords erstes stationäres Hospiz entsteht in historischem Gebäude bis 2026
Lara KellerHerfords erstes stationäres Hospiz entsteht in historischem Gebäude bis 2026
Historisches Gebäude in Herford wird erstes stationäres Hospiz des Kreises
Das 150 Jahre alte Haus "Unter den Linden 41" in Herford soll bis zum Sommer 2026 zum ersten stationären Hospiz des Kreises umgebaut werden. Das denkmalgeschützte Gebäude, das bis Sommer 2024 eine Tagesklinik beherbergte, wird damit zu einem zentralen Ort der palliativen Versorgung. Die Umgestaltung markiert einen wichtigen Schritt bei der Erweiterung der lokalen Hospiz- und Palliativangebote.
Auf einer Fläche von rund 2.200 Quadratmetern entstehen zehn Gästezimmer, wobei die Sanierung unter strengen Denkmalschutzauflagen erfolgt. Die Architektin Byron-Leigh Brown wurde mit der Planung beauftragt, die im Auftrag des Kirchenkreises Herford umgesetzt wird.
Finanziert wird das Projekt von der Stiftung "Zukunft im Kirchenkreis Wittekind", unterstützt durch eine Förderung der Sparkasse Herford. Betrieben wird das Hospiz von der gemeinnützigen Hospiz Herford gGmbH. Betont wird, dass die neue Einrichtung nicht in Konkurrenz zu bestehenden ambulanten Hospizdiensten steht, sondern diese ergänzen und eng mit ihnen zusammenarbeiten soll.
Für zusätzliche Mittel hat der Kreis einen Stiftungsfonds für Hospiz- und Palliativversorgung eingerichtet. Spenden können direkt an das Hospiz oder an die Stiftung überwiesen werden – als Verwendungszweck ist "Spende – Stiftungsfonds Hospiz- und Palliativversorgung im Kreis Herford" anzugeben.
Die Bauarbeiten sollen bis Sommer 2026 abgeschlossen sein. Das Hospiz wird dann moderne palliativmedizinische Versorgung in einem historisch wertvollen Gebäude vereinen. Spenden bleiben entscheidend, um die letzten Schritte des Projekts zu sichern.






