09 June 2026, 10:03

JFW NRW prangert Fehlinvestitionen an: Warum Schwimmbäder in NRW verfallen

Schwimmbad oder Schwimmbehälter? - JUNGE FREIE WÄHLER fordern Investitionen in lokale Infrastruktur

JFW NRW prangert Fehlinvestitionen an: Warum Schwimmbäder in NRW verfallen

JUNGE FREIE WÄHLER (JFW) NRW kritisiert Fehlinvestitionen der Regierung bei Infrastrukturprojekten

Die JUNGE FREIE WÄHLER (JFW) NRW übt scharfe Kritik an den Ausgaben der Regierung für Infrastrukturvorhaben und bezeichnet sie als falsch gesetzt. Während Millionen in kurzfristige Lösungen flossen, bleiben langfristige Bedürfnisse – wie der Erhalt von Schwimmbädern – auf der Strecke. Die Gruppe warnt vor einer zunehmenden Krise der Schwimmsicherheit in ganz Deutschland und insbesondere in Nordrhein-Westfalen (NRW).

Allein im Jahr 2023 ertranken in Deutschland 378 Menschen, darunter 16 Kinder unter zehn Jahren und 29 Jugendliche zwischen elf und zwanzig Jahren. Experten führen die hohe Zahl auf mangelnde Schwimmfähigkeiten und eine falsche Selbsteinschätzung im Wasser zurück. Besonders dramatisch ist die Situation in NRW: Hier kann etwa jedes fünfte Grundschulkind nicht schwimmen.

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Viele Schwimmbäder in der Region sind marode, müssen dauerhaft geschlossen oder für längere Zeit gesperrt werden. Statt die bestehenden Anlagen zu sanieren, gab die Landesregierung jedoch 3 Millionen Euro für fünf containerbasierte Mini-Schwimmbecken aus – eine Maßnahme, die die JFW NRW als unzureichende Notlösung und nicht nachhaltig zurückweist.

Als weiteres Beispiel für falsche Prioritäten führt die Gruppe Bundesausgaben an: 2020 flossen 20 Millionen Euro in den Bau von Fahrradwegen in Peru, während die heimische Schwimmbadinfrastruktur in NRW weiter verfällt. Die JFW NRW fordert nun Bund und Land auf, die Mittel umzuschichten und stattdessen in die Sanierung bestehender Bäder sowie in eine bessere Schwimmausbildung zu investieren.

Der Appell kommt zu einer Zeit, in der die Ertrinkungszahlen hoch bleiben und Schwimmbadschließungen an der Tagesordnung sind. Ohne Investitionen in angemessene Einrichtungen bleiben Kinder in NRW weiter gefährdet. Die JFW NRW betont, dass nachhaltige Lösungen Vorrang vor kurzfristigen Maßnahmen haben müssen.

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