29 June 2026, 20:09

Kaarst kämpft im globalen Netzwerk gegen Atomwaffen und für Frieden

Kaarst: Bürgermeister setzt Zeichen für Frieden        Stadt setzt ein Zeichen für Frieden in der Welt

Kaarst kämpft im globalen Netzwerk gegen Atomwaffen und für Frieden

Die Stadt Kaarst in Deutschland ist Teil des globalen Netzwerks Bürgermeister für den Frieden. Die Initiative wurde 1982 vom Bürgermeister von Hiroshima ins Leben gerufen, um die Abschaffung von Atomwaffen zu fördern und ein friedliches Zusammenleben zu stärken.

Jährlich erinnert die Organisation an ein richtungsweisendes Urteil des Internationalen Gerichtshofs. Am 8. Juli 1996 stellte das Gericht fest, dass die Androhung oder der Einsatz von Atomwaffen gegen das Völkerrecht verstößt. Dieses Urteil bleibt bis heute ein Grundpfeiler der Arbeit von Bürgermeister für den Frieden.

Ursula Baum, die Bürgermeisterin von Kaarst, betonte die Bedeutung der Initiative – besonders vor dem Hintergrund anhaltender Konflikte wie dem Krieg in der Ukraine. Sie zeigte sich erfreut, dass mittlerweile über 8.100 Städte weltweit, darunter mehr als 830 in Deutschland, die Ziele unterstützen.

Kaarst steht damit gemeinsam mit Tausenden weiteren Kommunen gegen Atomwaffen und für den Frieden ein. Das Netzwerk wächst stetig und unterstreicht seine Forderungen nach Abrüstung und globaler Zusammenarbeit. Das Gerichtsurteil von 1996 bleibt dabei eine zentrale Referenz für das politische Engagement der Organisation.

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