Kempen und Langenfeld: Wie lokale Initiativen die Demokratie lebendig halten
Marie WolfKempen und Langenfeld: Wie lokale Initiativen die Demokratie lebendig halten
Lokale Initiativen in Kempen und Langenfeld setzen sich aktiv für die Stärkung der Demokratie ein
In Kempen startete das Bündnis "Demokratie – Jetzt!" im Frühjahr 2021 mit acht Gründungsmitgliedern. Parallel dazu ist das Netzwerk "Wir für Demokratie" in Langenfeld auf 61 Partner angewachsen und organisiert Veranstaltungen, um Menschen zusammenzubringen.
Am 6. Mai um 16 Uhr zeigt das Kempen Bündnis "Demokratie – Jetzt!" im Rathaus am Buttermarkt die Ausstellung "Die Mütter des Grundgesetzes". Im Anschluss lädt ein World Café an Thementischen zum Austausch ein – hier können Teilnehmer Ideen entwickeln und kreative Lösungen diskutieren.
Professor Klaus Peter Hufer betonte kürzlich die Bedeutung des 18. März für die deutsche Demokratiegeschichte. Gleichzeitig lobte er den zivilgesellschaftlichen Mut in Langenfeld und das starke Engagement der Stadt für demokratische Werte. Eva Kirbisch, eine weitere zentrale Figur, unterstrich, wie wichtig es sei, Demokratie ansprechend und sogar "unterhaltsam" zu gestalten, um mehr Menschen zu erreichen.
In Langenfeld trafen sich über 100 Bürgerinnen und Bürger, um über den Schutz der Demokratie in Deutschland zu diskutieren. Kirbisch berichtete, wie "Wir für Demokratie" eine prodemokratische Kundgebung mit 4.000 Teilnehmenden organisierte. Das Bündnis veranstaltet weiterhin Formate, die das Gemeinschaftsgefühl und das demokratische Bewusstsein stärken sollen.
Beide Initiativen setzen auf Bildung und öffentliche Teilhabe, um die Demokratie lebendig zu halten. Die anstehende Ausstellung und das World Café in Kempen bieten erneut eine Plattform, um sich zu informieren und einzubringen. Diese lokalen Aktivitäten zeigen: Das Engagement für demokratische Prinzipien bleibt eine kontinuierliche Aufgabe.






