13 March 2026, 16:03

Kestenholz Gruppe übernimmt traditionsreiches Mercedes-Autohaus in Aachen bis 2026

Eine Werbung für ein Mercedes-Benz-Fahrzeug in Berlin, Deutschland, mit einer Gruppe von Menschen, Bäumen, Gebäuden, Text und einem Stempel.

Kestenholz Gruppe übernimmt traditionsreiches Mercedes-Autohaus in Aachen bis 2026

Die Kestenholz Gruppe hat ihre jüngste Expansion in Deutschland bekannt gegeben: die Übernahme des Mercedes-Benz-Autohauses in Aachen. Die Transaktion, die zum 1. November 2026 abgeschlossen werden soll, markiert einen weiteren Schritt in der langfristigen Wachstumsstrategie des Unternehmens. Alle aktuellen Mitarbeiter am Standort Aachen behalten ihre Positionen unter der neuen Führung.

Das Autohaus in Aachen, das auf eine über 110-jährige Geschichte bis ins Jahr 1912 zurückblickt, wird Teil des Kestenholz-Netzwerks. Die Übernahme reiht sich in eine Serie jüngster Akquisitionen ein, darunter Lhys & Gondert (Koblenz, 2022), Auto-Weber (Freiburg, 2023) und die Falter Gruppe (2023). Weitere Übernahmen im Jahr 2023 umfassten AHG-Newel, das Autohaus Lehmann (Schopfheim) sowie die geplanten Beteiligungen an Johan Wedig (Frankenthal) und Auto Bähr (Ludwigshafen) bis 2025.

Die Gruppe ist seit 1998 in Deutschland aktiv und pflegt eine Partnerschaft mit Mercedes, die bereits über 70 Jahre besteht. Nach der Übernahme in Aachen wird das Unternehmen 24 Standorte bundesweit betreiben und rund 1.650 Mitarbeiter beschäftigen. Der Jahresumsatz liegt derzeit bei etwa 750 Millionen Euro.

Neben dem Autohaus in Aachen arbeitet die Kestenholz Gruppe mit Daimler Truck an der Entwicklung eines neuen Standorts für Personenwagen und Transporter in Koblenz, dessen Eröffnung für frühes 2028 geplant ist. Die Unternehmensführung, darunter CEO Thomas Kestenholz und der Geschäftsführer Immobilien, Daniel Kestenholz, setzt auf geografisches Wachstum, Infrastrukturmodernisierung und digitale Transformation.

Die Übernahme dürfte die Präsenz und Servicequalität von Mercedes-Benz in den Regionen Aachen und Koblenz stärken. Da vorerst keine weiteren Übernahmen angekündigt sind, liegt der Fokus zunächst auf der Integration der neuen Standorte. Die Expansion könnte zudem den Wettbewerb und die Auswahlmöglichkeiten für Kunden auf dem regionalen Automarkt erhöhen.

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