13 March 2026, 10:04

Köln rückt als Olympia-Hoffnung 2036 in den Fokus – Burmesters Plan für nachhaltige Spiele

Ein detaillierter Stadtplan von Köln, Deutschland, mit einer Zeichnung eines Gebäudes auf einem Blatt Papier, einschließlich Text über die Geschichte, Kultur und Sehenswürdigkeiten der Stadt.

Neuer Oberbürgermeister: Olympia-Bewerbung besser auf Köln abstimmen - Köln rückt als Olympia-Hoffnung 2036 in den Fokus – Burmesters Plan für nachhaltige Spiele

Nordrhein-Westfalen treibt seine Pläne voran, die Olympischen Spiele auszurichten – mit einem Fokus auf die Rhein-Ruhr-Region. Im Mittelpunkt des Bewerbungsprozesses könnte dabei zunehmend Köln stehen, nachdem Torsten Burmester am Sonntag zum neuen Oberbürgermeister der Stadt gewählt wurde. Sein Wahlsieg verleiht dem Vorhaben neuen Schwung; entscheidende Weichenstellungen werden bis Ende 2026 erwartet.

Burmester, ehemaliger Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB), setzt sich seit Langem für nachhaltige und kosteneffiziente Spiele ein. Seine früheren Bewerbungen – etwa Münchens Konzept für 2036 – betonten die Nutzung bestehender Infrastruktur, breite öffentliche Unterstützung und die Förderung des Sports. Diese Grundsätze prägen nun auch den Ansatz Nordrhein-Westfalens, das langfristige Vorteile und wirtschaftliche Tragfähigkeit in den Vordergrund stellt.

Die Bewerbung der Region könnte zudem von Kooperationen mit Nachbarbundesländern und regionalen Partnerschaftsmodellen profitieren. Burmester hob den Kölner Dom, ein UNESCO-Weltkulturerbe, als starkes Symbol hervor, um die internationale Strahlkraft der Bewerbung zu erhöhen. Gleichzeitig arbeiten auch andere Städte wie Berlin, Hamburg und München an eigenen Olympiakonzepten.

Der DOSB hat noch nicht entschieden, ob er sich für die Spiele 2036, 2040 oder 2044 bewirbt. Die endgültige Wahl der Bewerberstadt oder -region fällt im Herbst 2026.

Kölns neuer Oberbürgermeister nimmt nun eine Schlüsselrolle bei der Ausgestaltung der Bewerbung ein. Die anstehende DOSB-Entscheidung wird bestimmen, welches Konzept vorangebracht wird und für welchen Olympiazyklus. Zudem wird sich zeigen, wie bestehende Sportstätten und regionale Partnerschaften in die endgültigen Pläne einfließen.

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