Krefelds Handball-Turnier zieht in die Yayla Arena um und setzt neue Maßstäbe
Lara KellerKrefelds Handball-Turnier zieht in die Yayla Arena um und setzt neue Maßstäbe
Das jährliche Handball-Turnier in Krefeld zieht dieses Jahr auf eine größere Bühne um
Zum ersten Mal findet der Wettbewerb in der zweiten Liga statt – ein Schritt, der das Profil der Veranstaltung schärft und mehr Aufmerksamkeit auf sich zieht. Die Organisatoren haben bereits mit dem Umzug der Ausrüstung in die Yayla Arena begonnen, um alles für die Spiele vorzubereiten.
Die Vorbereitungen starteten am Dienstag: Bodenbeläge, Tore und Veranstaltungstechnik wurden zum Austragungsort transportiert. Der Umzug stellt eine erhebliche logistische Herausforderung dar, wie André Schicks, Geschäftsführer der HSG Krefeld, betont. Er bedankte sich für die erhaltene Unterstützung.
Rund 5.000 Zuschauer werden erwartet – ein deutlicher Anstieg im Vergleich zum aktuellen Saison-Durchschnitt von 1.460 Besuchern pro Heimspiel. Das Turnier soll nicht nur die Handball-Schiedsrichterförderung vorantreiben, sondern auch Krefelds Bewerbung um die Olympischen Spiele stärken.
Simon Krivec, Vorsitzender des Vereins, sieht in der Yayla Arena den idealen Ort, um ein herausragendes Event zu schaffen und neue Sponsoren zu gewinnen. Stefan Grunwald, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Krefeld, teilt diese Begeisterung und unterstreicht die Bedeutung der Unterstützung für das HSG-Projekt. Mit seiner Erfahrung aus der Zusammenarbeit mit dem Profisport bei der Sparkasse Solingen und dem Bergischen HC kennt Grunwald die damit verbundenen Chancen und Herausforderungen.
Der Wechsel in die Yayla Arena spiegelt die wachsende Bedeutung des Turniers im deutschen Handball wider. Mit höherer Zuschauerzahl und gestiegenen sportlichen Ansprüchen setzt der Wettbewerb neue Maßstäbe für die zweite Liga. Die Organisatoren hoffen, dass der Erfolg das sportliche Ansehen Krefelds festigt – und die olympischen Ambitionen der Stadt vorantreibt.






