12 April 2026, 12:04

Lünen testet Schulstraße: Wie Verkehrsverbote Kinder auf dem Weg zur Elisabethschule schützen

Ein Straßenschild mit der Aufschrift "Geschwindigkeitsreduzierung Gefahrenzone Schule Zone Ahead" mit einer Person daneben, Bäumen, Strommasten, Drähten, einem Haus und dem Himmel im Hintergrund.

Lünen testet Schulstraße: Wie Verkehrsverbote Kinder auf dem Weg zur Elisabethschule schützen

Pilotprojekt in Lünen: Schulwege an der Elisabethschule werden durch Verkehrsverbote sicherer

Ein neues Pilotprojekt in Lünen soll die Schulwege sicherer machen, indem der Fahrzeugverkehr in der Nähe der Elisabethschule eingeschränkt wird. Bei dem als "temporäre Schulstraße" bekannten Konzept gilt an bestimmten Zeiten ein Durchfahrtsverbot für motorisierten Verkehr. Nun haben Behörden und Polizei erste Erkenntnisse zur Umsetzung und Kontrolle vorgestellt.

Die Stadt Lünen startete die Initiative, um die Verkehrsgefahren rund um die Elisabethschule im Stadtteil Brambauer zu verringern. An Schultagen ist die Straße zwischen 7:15 und 8:15 Uhr sowie zwischen 15:00 und 16:00 Uhr nur für Einsatzfahrzeuge und Anwohner befahrbar. Die Beschränkungen zielen auf das oft chaotische Bring- und Holverkehrsaufkommen durch Eltern ab, das immer wieder gefährliche Situationen für Kinder schafft.

Auf einer gemeinsamen Pressekonferenz am 18. September wurden die Ziele des Projekts erläutert: weniger parkende Autos, riskante Wendemanöver und bessere Sichtverhältnisse für junge Fußgänger. Jolanta Bialas, Leiterin des Verkehrsamts, rief die Eltern dazu auf, stattdessen zu Fuß zu gehen, das Fahrrad zu nutzen oder die ausgewiesenen Hol- und Bringzonen anzusteuern – anstatt bis vor das Schultor zu fahren.

Die Polizei des Präsidiums Dortmund setzt die Regeln durch und spricht direkt mit den Eltern. Beamte ahndeten Verstöße, wiesen gleichzeitig aber auch auf die Gefahren der sogenannten "Eltern-Taxis" hin. Im Fokus der Kontrollen stand zudem die Sensibilisierung für sicherere Alternativen beim Schulweg.

Das Projekt befindet sich noch in der Testphase; Behörden beobachten die Akzeptanz und die Verkehrsentwicklung. Durch die Einschränkung des Autoverkehrs soll eine sicherere Umgebung für Kinder auf dem Weg zur und von der Elisabethschule entstehen. Weitere Bewertungen sollen zeigen, ob das Modell auf andere Schulen in der Region übertragbar ist.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones
Quelle