Mainzer Rhein-SFrühlingsfest kehrt 2025 mit spektakulärem Feuerwerk zurück
Sebastian HuberMainzer Rhein-SFrühlingsfest kehrt 2025 mit spektakulärem Feuerwerk zurück
Das Mainzer Rhein-SFrühlingsfest bringt in diesem Jahr Feuerwerk zurück
Nach dem Ersatz durch eine Drohnen-Lichtshow im vergangenen Sommer wird das Rhein-SFrühlingsfest in Mainz in diesem Jahr wieder mit traditionellem Feuerwerk aufwarten. Der Schaustellerverband hat beschlossen, die beliebten Pyrotechnik-Shows wiederzubeleben – als Reaktion auf großes öffentliches Interesse. Geplant sind zwei Feuerwerke: eines zur Eröffnung des Festes und ein weiteres im Rahmen einer zweiten Feier im April.
Im vergangenen Jahr hatte Mainz beim Johannisnacht-Fest das übliche Feuerwerksfinale durch eine Drohnen-Lichtshow ersetzt. Bürgermeister Nino Haase (SPD) hatte die Umstellung mit Umweltvorteilen und der nachhaltigeren visuellen Wirkung der Drohnen begründet. Allerdings war die Drohnenshow mit Kosten von über 30.000 Euro deutlich teurer als das Feuerwerk, das rund 17.000 Euro gekostet hätte.
Damals hatte Marianne Grosse, die damalige Kulturdezernentin der Stadt, angedeutet, dass sich wandelnde öffentliche Einstellungen die Beliebtheit von Feuerwerk verringern könnten. Doch der Schaustellerverband, der seine eigenen Shows finanziert, setzt nun wieder auf die traditionelle Variante. Marco Sottile, Vorsitzender des Verbandes, merkte an, dass die Resonanz auf die Drohnenshow noch weiter bewertet werden müsse.
Das Rhein-SFrühlingsfest findet am Samstag, 28. März, und Samstag, 11. April, jeweils von 12:00 Uhr mittags bis Mitternacht statt. An beiden Abenden wird das Feuerwerk die Rheinufer erleuchten – das zweite Spektakel bildet den Höhepunkt des Abschlusswochenendes.
Die Rückkehr zum Feuerwerk folgt dem öffentlichen Wunsch, obwohl die Stadt zuvor auf Drohnen-Alternativen gesetzt hatte. Beide Shows werden wie geplant stattfinden, wobei der Schaustellerverband sämtliche Kosten übernimmt. Die Entscheidung spiegelt die unterschiedlichen Perspektiven auf Tradition, Kosten und ökologische Auswirkungen bei der Veranstaltungskonzeption wider.






