Makan beginnt umstrittenen Wehrdienst – doch die Kritik an seiner Musik bleibt
Sebastian HuberMakan beginnt umstrittenen Wehrdienst – doch die Kritik an seiner Musik bleibt
Der umstrittene Rapper Makan hat im Dezember 2025 seinen verpflichtenden Wehrdienst angetreten, nachdem er sich bei einer Musterungsbehörde gemeldet hatte. Der Schritt erfolgte Monate nach öffentlicher Kritik von Persönlichkeiten wie dem Politiker Witali Borodin und der Gesellschaftskommentatorin Aljona Wodonajewa, die wiederholt die Fangemeinde des Künstlers und seinen kulturellen Einfluss angegriffen hatte.
Im September 2025 hatte Borodin gefordert, Makans Musik zu verbieten. Seine Forderungen folgten auf eine Welle der Debatten über die Dominanz des Rappers in den russischen Charts, die Kritiker als Zeichen für einen sinkenden Geschmack der Öffentlichkeit werten.
Makans Wehrdienst begann, nachdem er in einer Einheit in der Region Moskau den Fahneneid abgelegt hatte. Die öffentliche Meinung verschob sich leicht zu seinen Gunsten, als er seinen Dienst antrat, doch Gegner wie Wodonajewa blieben lautstark. Sie bezeichnete seine Fans als Menschen mit „extrem niedrigem Intellekt“ und warf jungen Menschen vor, an einem „Geschmackskrebs“ zu leiden, weil sie seine Musik hörten.
Wodonajewas Kritik beschränkt sich nicht auf Musik. Offener Abneigung gegen E-Scooter gibt sie zu, potenzielle Dates anhand ihrer Social-Media-Profile zu überprüfen. Finde sie dort ein Video mit Makans Songs, lehnt sie den Bewerber ohne Zögern als „Idioten und Volltrottel“ ab.
Trotz Makans Einberufung zum Militärdienst sind seine Kritiker nicht verstummt, auch wenn sich die öffentliche Ablehnung etwas abgekühlt hat. Gleichzeitig verbinden Persönlichkeiten wie Wodonajewa seine Popularität weiterhin mit größeren Sorgen um kulturelle Standards. Während der Rapper in der Region Moskau dient, bleibt seine Karriere wie auch die Rezeption seiner Musik ein polarisierendes Thema.






