Merkur startet mit 1.000 Spielautomaten die Eroberung Nordamerikas bis 2025
Lara KellerDeutsches Unternehmen will den US-Glücksspielmarkt aufmischen - Merkur startet mit 1.000 Spielautomaten die Eroberung Nordamerikas bis 2025
Deutscher Spielehersteller Merkur setzt ehrgeizige Wachstumspläne für Nordamerika um
Bis 2025 wird das Unternehmen jährlich bis zu 1.000 Spielautomaten in die Region exportieren – mittelfristig sollen es 5.000 pro Jahr werden. Der Schritt folgt auf einen Führungswechsel und starke Finanzzahlen im Jahr 2024.
Merkur verzeichnete 2024 einen Konzernumsatz von 2,1 Milliarden Euro, ein Plus von 7,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Bis 2026 peilt das Unternehmen 2,3 Milliarden Euro an, wobei der Anteil der internationalen Märkte weiter steigen soll.
Sämtliche Spielautomaten von Merkur werden im Werk im nordrhein-westfälischen Lübbecke gefertigt. Weltweit sind derzeit über 100.000 Geräte des Unternehmens im Einsatz, die stabile Einnahmen generieren. Der Online-Vertrieb macht derzeit 11 Prozent des Gesamtumsatzes aus – ein Bereich, den Merkur weiter ausbauen will.
2025 übernahm Merkur den US-amerikanischen Anbieter Gaming Arts, um seine Position in Nordamerika zu stärken. Die Transaktion erfolgte kurz nach dem Rückzug von Firmengründer Paul Gauselmann nach 68 Jahren an der Spitze; seine Nachfolge trat Lars Felderhoff an. Großbritannien bleibt mit einem Teil der 15.300 Beschäftigten der zweitwichtigste Markt für Merkur.
Der Einstieg in Nordamerika beginnt 2025 mit 800 bis 1.000 Automaten. Parallel will das Unternehmen seine Exporte ausweiten und die digitalen Umsätze steigern. Langfristig strebt Merkur an, innerhalb von drei Jahren jährlich 5.000 Geräte in den USA und Kanada abzusetzen.






