17 March 2026, 04:03

Mönchengladbachs Bürger entscheiden per Briefwahl über Olympia-Eishockey 2036+

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Mönchengladbachs Bürger entscheiden per Briefwahl über Olympia-Eishockey 2036+

Mönchengladbach stimmt per Briefwahl über mögliche Olympiapläne ab

Mönchengladbach bereitet sich auf eine entscheidende Briefwahl über seine Rolle bei einer künftigen Olympiabewerbung vor. Die Bürger entscheiden, ob sich die Stadt dem Vorhaben der Region Rhein-Ruhr anschließen soll, die Spiele 2036, 2040 oder 2044 auszurichten. Die Stimmabgaben müssen bis Mittwoch, den 15. April, 16:00 Uhr, eingegangen sein; die Auszählung findet am 19. April statt.

Im Mittelpunkt des Referendums steht Mönchengladbachs mögliche Funktion als Austragungsort für Olympische Eishockey-Wettbewerbe. Sollte sich die Rhein-Ruhr-Bewerbung durchsetzen, würden der HockeyPark und das Borussia-Park als Wettkampfstätten dienen. Die Abstimmung ist Teil einer breiteren Initiative: Auch benachbarte Städte wie Köln, Dortmund und Krefeld führen bis zum 19. April 2026 entsprechende Volksbefragungen durch.

Wahlberechtigt sind deutsche Staatsbürger sowie EU-Bürger ab 16 Jahren, die mindestens 16 Tage vor der Abstimmung in Mönchengladbach gemeldet sind. Die Wahlunterlagen – bestehend aus Stimmzettel, blauem Umschlag, Wahlbenachrichtigung, rotem Rückumschlag und einer Informationsbroschüre – gehen den Wählern bis Sonntag, den 29. März, zu.

Damit das Ergebnis Gültigkeit erlangt, müssen mindestens 10 Prozent der Wahlberechtigten – etwa 20.400 Personen – mit "Ja" stimmen. Alle Stimmen werden im Briefwahlzentrum am Berufskolleg Volksgartenstraße erfasst; die Auszählung beginnt am Sonntag, den 19. April, um 16:00 Uhr.

Das Ergebnis entscheidet über Mönchengladbachs Beteiligung an der Rhein-Ruhr-Bewerbung. Ein erfolgreiches Votum würde die Stadt als Austragungsort für Eishockey-Turniere bestätigen. Die endgültige Vergabe der Spiele obliegt jedoch dem Internationalen Olympischen Komitee.

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