16 April 2026, 12:05

Neues Joint Venture hydrogenXpertise treibt Wasserstoff-Innovationen in Duisburg voran

Luftaufnahme eines großen Gebäudes mit Solarmodulen auf dem Dach, umgeben von Fahrzeugen, Bäumen, Gras und Strommasten, mit Hügeln und einem klaren blauen Himmel im Hintergrund; das Gebäude ist die erste solarbetriebene Fabrik Deutschlands.

Neues Joint Venture hydrogenXpertise treibt Wasserstoff-Innovationen in Duisburg voran

Vier große Energie- und Logistikunternehmen haben sich zusammengeschlossen, um in Duisburg die hydrogenXpertise GmbH zu gründen. Das neue Unternehmen vereint die Duisburger Hafen AG, die Duisburger Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft (DVV), RheinEnergie und Westenergie als gleichberechtigte Partner. Ziel ist es, Innovationen im Wasserstoffbereich voranzutreiben und regionale Unternehmen bei der Reduzierung ihrer Emissionen zu unterstützen.

Das Joint Venture konzentriert sich zunächst auf Beratung, Konzeptentwicklung und Fördermittelmanagement. Zu den Leistungen gehören Projektbegleitung, Marktanalysen, Schulungen und Workshops – alles darauf ausgerichtet, kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) den Einstieg in Wasserstofflösungen zu erleichtern. Statt auf Großprojekte setzt das Team auf ein bedarfsgerechtes Wachstum seines Portfolios.

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Die Duisburger Hafen AG ist im Wasserstoffsektor bereits aktiv, etwa durch jüngste Kooperationen mit Rolls-Royce bei wasserstoffbetriebenen Blockheizkraftwerken (BHKW). Das neue Unternehmen knüpft an diese Erfahrungen an und zielt auf die gesamte Wasserstoff-Wertschöpfungskette ab. Als Geschäftsführer führen Moritz Voormann (Westenergie) und Ulrich Daamen (DVV) das Unternehmen.

Zu den ersten Schwerpunkten gehört die Unterstützung von KMU bei der Dekarbonisierung. Mit niedrigschwelligen Angeboten will hydrogenXpertise den Zugang zu Wasserstofftechnologien für die lokale Wirtschaft vereinfachen. Da die Gründungspartner bereits in Wasserstoffprojekte eingebunden sind, bietet das Unternehmen gute Voraussetzungen für eine Ausweitung seiner Aktivitäten. Der Fokus auf nachfrageorientierte Entwicklung und Fördermittelberatung bildet eine solide Grundlage für das Wachstum. Langfristig plant das Unternehmen, neue Geschäftsfelder zu erschließen und gleichzeitig die Wasserstoffwirtschaft in der Region zu stärken.

Quelle