Neues Wohnprojekt verwandelt Lierenfelder Industriegebiet in lebendiges Viertel
Sebastian HuberNeues Wohnprojekt verwandelt Lierenfelder Industriegebiet in lebendiges Viertel
Ein neues Wohnprojekt soll ein ehemaliges Industriegebiet in der Nähe von Lierenfeld grundlegend verändern. Die Pläne sehen vier große Gebäudekomplexe entlang der Mindener Straße vor, die mit einer Mischung aus privaten und öffentlichen Mitteln finanziert werden. Das Vorhaben zielt darauf ab, die anhaltende Wohnungsnot in der Region zu lindern.
Das Gelände hinter dem Amts- und Landgericht war ursprünglich als Industriezone ausgewiesen. Nun soll der Großteil für Wohnraum umgenutzt werden, wobei nur zehn Prozent der Fläche weiterhin industriell genutzt werden. Die politische Unterstützung für diese Umwidmung scheint angesichts des dringenden Bedarfs an Wohnungen groß zu sein.
Das Projekt umfasst vier Gebäudekomplexe mit bis zu sieben Stockwerken. Die Hälfte der Wohnungen wird privat finanziert, die andere Hälfte erhält öffentliche Fördergelder. Neben den Wohneinheiten sind ein Kindergarten, eine Tiefgarage und Grünflächen für die neue Nachbarschaft vorgesehen.
Die Entwicklung soll dringend benötigten Wohnraum schaffen und gleichzeitig einen kleinen Bereich für die Industrie erhalten. Da die Nachfrage nach Wohnungen hoch ist, wird in Kürze mit der Zustimmung der politischen Parteien gerechnet. Nach Fertigstellung wird das Viertel sowohl Wohnraum als auch Gemeinschaftseinrichtungen bieten.






